
Dieses Buch ist kein Ratgeber. Vielmehr bringt es zitierfreudig Traditionen zum Sprechen, die schon immer wussten, dass das Leben nur mit Blick auf den Tod gelingen kann.

Dieses Buch ist kein Ratgeber. Vielmehr bringt es zitierfreudig Traditionen zum Sprechen, die schon immer wussten, dass das Leben nur mit Blick auf den Tod gelingen kann.

Kindheit in Sansibar, Leben in London, die Folgen des Kolonialismus: Der neue Roman des Literaturnobelpreisträgers Abdulrazak Gurnah ist ein gleichermaßen spannender wie erkenntnisreicher.

Das zweifelhafte Vorgehen eines Schrödinger-Biografen ließ das Gerücht entstehen, der Physiker habe Teenager sexuell genötigt. Ein Berliner Forscherpaar zeichnet jetzt ein ganz anderes Bild.
Er schreibt über den Terror Stalins, Russen in Berlin oder Russlands Krieg gegen die Ukraine: Karl Schlögel gilt als einer der profiliertesten Osteuropa-Historiker. Dafür wird er ausgezeichnet.

Exzellente Unis und das Erasmus-Programm ziehen internationale Talente an. Doch seit der Nahostkrise schaden Ausladungen von Profs und die Fördergeldaffäre im Ministerium unserem Image. Die Wissenschaft muss offen bleiben!

Die Verteidiger des AfD-Politikers beharren darauf, dass „Alles für Deutschland“ kein Symbol der Kampftruppe SA war – sie wollen die Geschichtswissenschaft zu Gehör bringen.

Die Literaturwissenschaftlerin Florence Hazrat forscht über das emotionalste Zeichen unserer Schrift. Hier verrät sie, wer es erfunden hat – und wie es Kontrolle über uns ausübt.

Die literarische Vorlage für den ARD-Film „Die Flut – Tod am Deich“ stammt von heutigen Vizekanzler Robert Habeck und seiner Frau Andrea Paluch. Ein Thema darf dabei nicht fehlen.

Arendt überall: An der Freien Universität feiert man das Erscheinen ihres letzten unvollendeten Werks „The Life of the Mind“.

Meist geht es gar nicht um das Fach, sondern nur um den, der es unterrichtet. Unsere Autoren erinnern sich an Pädagogen, die sie beeinflusst haben – positiv wie negativ.

Am 3. Juni 1924 starb Franz Kafka, doch die Themen seiner Werke sind bis heute aktuell. Drei Fragen an Literaturwissenschaftlerin Cornelia Ortlieb, Illustratorin Merle Stanko und Kafka-Biograf Peter-André Alt.

Ein neuer, literarischer Audioguide des Berliner Museums ordnet die Sammlung ins Anthropozän ein. Mit daran beteiligt waren einige prominente Stimmen.

Im Alter von 83 Jahren ist Dieter Rexroth in Berlin gestorben. Er war Intendant der Rundfunkorchester und -Chöre GmbH sowie Mitbegründer des „Young Euro Classic“-Festivals.

Bei gesellschaftlich umkämpften Themen wie der Klimakrise müssen Forschende immer öfter um Gehör kämpfen. Hamburgs Unipräsident will daher mehr auf Bürger zugehen - und setzt auf einen hanseatischen Weg der Wissenschaft.

Studierende brauchen wieder länger bis zum Abschluss. Dies aber ist kein Grund zur Panik. Denn das Studium ist eine Zwischenstation auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

In Schulen und Universitäten werden bis heute vor allem Texte männlicher weißer Autoren gelesen. Die Initiative #breiterkanon setzt sich für eine vielfältigere Perspektive auf relevante Literatur ein.

In Berlin wurde sie zum „Barbie-Vorbild“ gekürt. Warum das für Enissa Amani eine Ehre ist, wie sie Empowerment definiert – und was sie zur Rolle Deutschlands in Bezug auf den Nahen Osten denkt.

Ein Gericht brachte erst den Baustopp, jetzt geht es auf 60 Hektar weiter. Was das für die Tierwelt bedeutet, interessiert dabei weniger.

Der Mensch hinterlässt auf Erden teils tiefe Spuren. Aber müssen die Geowissenschaften deshalb eine neue Phase der Erdgeschichte ausrufen? Ein Essay über die Grenzen von Wissenschaft und Aktivismus.

Sie setzt sich intensiv mit der eigenen Vergangenheit auseinander. Daraus ergeben sich Fingerzeige für die weitere Entwicklung der Max-Planck-Gesellschaft, sagt unser Gastautor.

Die abgelehnte Berufung des Literaturwissenschaftlers Johannes Ungelenk ist rechtswidrig. Das entschied das Verwaltungsgericht. Dem Juniorprofessor stehe eine ordentliche Professur zu.

Experten lehnten den Vorschlag ab, einen neuen, offiziellen geologischen Zeitraum einzuführen. Die Hinweise dafür, dass der Mensch seine Spuren hinterlassen hat, sind da. Warum reichen sie nicht aus ?

Einst hielten ihre Attentate, Entführungen und Morde die BRD in Atem, heute haben viele RAF-Terroristen ihre Strafen verbüßt. Wie leben sie?

Einzigartig: Im experimentellen Wissens-Design-Labor metaLAB (at) FU untersuchen Forschende und Studierende neue Wege und Wirkungsweisen für die Geisteswissenschaften.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität beleuchten, welche Rolle der Begriff „Freiheit“ in ihrer konkreten Arbeit spielt.

Der russische Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 hat die Welt verändert. Das Osteuropa-Institut der Freien Universität blickt jetzt nach Südosteuropa, in den Kaukasus und nach Zentralasien.

Elf Professorinnen und Professoren protestieren gegen die Entscheidung der Uni Potsdam, Johannes Ungelenk eine ordentliche Professur zu verwehren. Jetzt hat sich eine Uni-Sprecherin geäußert.

Etwa hundert Studierende klebten Plakate an die Tür des Präsidenten der Universität Potsdam, um damit gegen den Weggang des Literaturwissenschaftsprofessors Johannes Ungelenk zu protestieren.

Er übersetzte Shakespeare, inszenierte Barlach und leitete das Bochumer Schauspielhaus. Nun ist Frank-Patrick Steckel mit 80 Jahren gestorben.

Ein Literaturwissenschaftler hat die berühmte Buchhandlung in Charlottenburg übernommen. Er plant eine Renovierung, möchte der langen Geschichte des Ladens aber treu bleiben.

Hauptaufgabe eines Uni-Professors ist gute Lehre und Forschung. Johannes Ungelenk hat dies erfüllt, dennoch wurde ihm gekündigt. Uni-Präsident Oliver Günther steht nun in der Kritik.

Am Anfang der akademischen Laufbahn sind Frauen überrepräsentiert. Der Anteil nimmt bei höheren Stufen der Karriere jedoch immer weiter ab.

Es sei wichtig, miteinander zu reden – und nicht nur übereinander, sagt Patrick Cramer. Der neue Präsident der Max-Planck-Gesellschaft über Rivalitäten und die völkerverbindende Kraft der Forschung.

Die Leibnizpreise gelten als wichtigste Auszeichnungen in der deutschen Wissenschaft. In diesem Jahr wurden drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler ausgezeichnet. Sie erhalten 2,5 Millionen Euro – für ihre Forschung.

Die Freie Universität Berlin richtet eine Arbeitsstelle zur Aufarbeitung ihrer Geschichte ein. Einer der Initiatoren ist Jan Lazardzig vom Institut für Theaterwissenschaft.

Drei Universitäten und die Charité forschen unter dem Label „exzellent“ und bekommen dafür Millionen Bundesmittel. Viele halten Berlin für das Zentrum der deutschen Wissenschaft. Zu Recht?

Der Historiker Friedrich Meinecke sah in den 1920er Jahren die gesellschaftliche Spaltung und den aufkommenden Extremismus in Deutschland mit großer Sorge. Mit einem Verbund der Hochschullehrer wollte er das akademische Lager gegen Hitler einen.

Generalsekretärin Ottilie Klein ist formal eine der wichtigsten Personen der Berliner CDU. Allerdings nur auf dem Papier. Dabei lief lange alles perfekt für die 39-Jährige.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat eine erfahrene Truppe um sich geschart. Wer den CDU-Politiker im Rathaus berät und was seinen Inner Circle auszeichnet.

Kunst, Kommunikation und Wissenschaft: Die Prinzessin-von-Asturien-Preise in acht Kategorien sind mit jeweils 50.000 Euro dotiert
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