
Was war die Freude groß, als 1998 die Eröffnung des Potsdamer Platzes gefeiert wurde. Doch statt der neue Nabel Berlins zu sein, gleicht das Stadtviertel heute einer Burg – unnahbar und leblos.

Was war die Freude groß, als 1998 die Eröffnung des Potsdamer Platzes gefeiert wurde. Doch statt der neue Nabel Berlins zu sein, gleicht das Stadtviertel heute einer Burg – unnahbar und leblos.

Im Südwesten Serbiens liegt das Presevo-Tal, das sich Kosovo zugehörig fühlt. Seit Jahren werden die dortigen Albaner diskriminiert, einige sprechen sogar von „Apartheid“. Eine Reportage.

Am Samstag werden auf dem Lido die Löwen verliehen. Kurz vor Schluss überzeugt das polnische trans Drama „Woman of“ und unterstreicht: Die kleinen Filme haben vom Fehlen der Stars profitiert.

Das Filmfestival Let’s Dok zeigt zehn teils preisgekrönte Dokumentarfilme im Thalia-Kino und im sans titre. Der Fokus liegt auf Filmen über Musik.

Bio und regional reichen ihm nicht: Für sein einzigartiges Lebensmittelsortiment nimmt Frank Lüske seit 20 Jahren Umwege in Kauf.

Die deutsche Filmakademie hat filmreife Konflikte hinter sich, nun soll sich manches ändern. Einfacher wird die Arbeit in Zukunft nicht.

Die amerikanische Regisseurin Ava DuVernay vermeidet in ihrem Drama „Origin“ das Wort Rassismus. Eine Begegnung auf dem Venedig Filmfestival.

Im September 1998 begann die Auswilderung des Wales Keiko aus dem Kino-Hit „Free Willy – Ruf der Freiheit“. Doch im echten Leben gibt es selten ein Happy End.

Ein Blick hinter die Kulissen der Polizei ist am Sonntag auf dem Polizeigelände Ruhleben in Spandau möglich. Mit dabei sind auch ein Spezialeinsatzkommando und Polizeihunde.

Die Grünen-Fraktion in Tempelhof-Schöneberg musste ihren Fraktionsvorstand neu wählen. An die Spitze kamen zwei junge Politiker, die noch nicht lange in der BVV aktiv sind.

Filme aus dem Iran und Agnieszka Hollands „Green Border“ bringen die politische Gegenwart auf die Agenda des 80. Filmfestivals Venedig.

„Bäume sind ein wahrer Segen“: Ob Sportverein, Kita, soziale Einrichtung oder Privatperson - fast alle können sich bewerben. Allerdings brauchen die Bäume viel Platz.

Mary Harron hat das ebenso quirlige wie triste New Yorker Leben des weltberühmten Surrealisten verfilmt

In der Wasserstadt Spandau wird ohne Ende gebaut. Einer der ersten Bewohner ist Lothar Schwartz. Hier spricht er über sein Ehrenamt, Klischees und Kritik.

Zum fünften Mal findet ab Donnerstag das bundesweite Queerfilmfestival statt, das von Coming-of-Age-Dramen bis zu Berlinale-Highlights ein vielfältiges Programm präsentiert.

„Er ist das Herz des Bezirks“: Hier spricht Frank Bewig über die Altstadt, den Umbau, die Gefahren, neue Impulse für Berlins größte Fußgängerzone - und nimmt das Land in die Pflicht.

Das Fort Hahneberg ist ein ganz besonders schönes Ausflugsziel: Am Wochenende schlüpfen Darsteller sogar in Kostüme. Und die Natur ist sowieso ein Erlebnis

Die Jedi-Ritter gelten bei „Star Wars“ als Kämpfer für das Gute. Faktisch sind sie Fundamentalisten mit fragwürdiger Moral. In der „Ahsoka“-Serie wächst endlich die Kritik am Orden.

In Spandau entstehen Wohnungen für Zehntausende Menschen. Doch die Spree ist für den Nord-Süd-Verkehr ein Hindernis. Kommt die neue Brücke nach Westend?

Ein Arte-Dokumentarfilm thematisiert die männlich ausgerichtete Bildsprache des Kinos und lässt den Betrachter mit gemischten Gefühlen zurück.

Engagement und mehr Themen in unseren Berliner Bezirksnewslettern, dienstags aus Spandau, Marzahn-Hellersdorf und Tempelhof-Schöneberg. Themenüberblick hier.

Anfang 2020 schloss eines der ältesten deutschen Kinos. Nun wird der Komplex in Prenzlauer Berg wiederbelebt - der geplante Umbau aber lässt noch Jahre auf sich warten.

Seit 170 Jahren baut Bechstein exquisite Klaviere und Flügel. Jetzt spielt Kit Armstrong auf einem Instrument von 1862 zugunsten der Bechstein-Stiftung, die klavierbegeisterte Jugendliche fördert.

Filme über Enzo Ferrari und Leonard Bernstein machen in Venedig Furore. Aber Regisseur Roman Polanski ist der beste Beleg für die Kehrseite der Künstlerverehrung.

Wir verabschieden den August mit drei glänzenden Ehrenmedaillen für mutige Berliner:innen und gestandene Institutionen. Und mit einer Blechmedaille für eine Blechlawine!

Kritik am Patriarchat und an Männlichkeit sind unter Männern inzwischen üblich. Aber oft ist das bloß Attitüde – dahinter steckt die reine Selbstgerechtigkeit.

Vampire und Frankenstein-Kreaturen durchstreifen den diesjährigen Venedig-Wettbewerb. In „Poor Things“ von Giorgos Lanthimos gibt es auch einen ersten Favoriten.

Bei der Premiere des deutschen Ablegers von „RuPaul’s Drag Race“ wird Queerness gefeiert. Die Wahl der Gastjurorin Shirin David kommt jedoch nicht bei allen gut an.

Japanische Fabelwesen, Avantgarde-Quatsch und großes Cannes-Kino – Pornofilme sind oft origineller, als viele denken. Die Regisseurin Paulita Pappel nennt ihre elf Favoriten.

Der Schauspieler tritt auf dem Lido als Verteidiger der Gewerkschaften auf. Mit Michael Manns „Ferrari“ erfüllt das Festival auch sein Versprechen von gediegenem Starkino.

Das sowjetische Kino bis 1990 war kein Monolith, es existierte in einer ungeahnten Bandbreite. Eine Reihe über die Tauwetter-Phase und die Perestroika-Jahre erkundet neues Terrain.

Das Filmfestival soll nicht mehr von einer Doppelspitze geleitet werden, beschloss der Aufsichtsrat unter Claudia Roth. Alles in einer Hand? Zu Dieter Kosslicks Zeiten wurde das zunehmend kritisiert. Jetzt soll es die Lösung sein.

Das Festival „Zusammen Zimmern“ will Hohenschönhausen neu erfinden. Auf den Hochhausdächern werden große Fragen gestellt und getanzt. Zudem gibt es Lesungen, Musik und mehr.

Das Weltkriegsdrama „Comandante“ macht deutlich, wie sehr die großen Namen dieses Jahr fehlen. Aber es passt ins Bild der rechten Kulturpolitik der Regierung.

Am Brunsbütteler Damm wurde an einer Baustelle eine Gasleitung beschädigt. Im Umkreis von 100 Metern um die Unfallstelle wurde eine Gefahrenzone eingerichtet.

„One Piece“, die meistverkaufte Manga-Reihe der Geschichte, startet am Donnerstag als Streaming-Adaption mit Schauspielern. Hier erzählt ihr Erfinder, was das für ihn bedeutet.

Knapp ein Jahr dauerte der Umzug der mehr als eine Million Sammlungsstücke in das neue Archiv des Museums in der Medienstadt. Derzeit ist die Sammlung nur Fachbesuchern zugänglich.

Ira Sachs untersucht mit seinen Filmen die Bindekräfte zwischenmenschlicher Beziehungen. In „Passages“ spielen Franz Rogowski und Ben Whishaw ein Paar, das weder mit- noch ohne einander kann.

Am Mittwoch beginnt das Venedig Filmfestival. Hollywood ist präsenter denn je, nur die Stars machen sich wegen der Streiks rar. Was bedeutet das für die nächsten zwölf Tage auf dem Lido?

Charly Hübner hat jetzt bei „Sophia, der Tod und ich“ erstmals bei einem Spielfilm Regie geführt. Ein Gespräch über die Endlichkeit, #MeToo in der Filmbranche und warum er gerne Bismarck spielen würde.
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