
1955 kam die heute preisgekrönte Autorin an die Arbeiter- und Bauernfakultät nach Potsdam. Sie wohnte Wand an Wand mit einem Kino, das heute kaum mehr einer kennt: die Obelisk-Lichtspiele.

1955 kam die heute preisgekrönte Autorin an die Arbeiter- und Bauernfakultät nach Potsdam. Sie wohnte Wand an Wand mit einem Kino, das heute kaum mehr einer kennt: die Obelisk-Lichtspiele.

Einst gingen in dem Potsdamer Gebäude in der Zeppelinstraße Revolutionäre wie Karl Liebknecht ein und aus. Daran erinnerte eine Gedenktafel. Doch die ist verschwunden.

Während noch immer nach einem Nachfolger für James Bond gesucht wird, hat Netflix die Agentenrolle mit Gal Gadot längst neu besetzt. Und Matthias Schweighöfer glänzt erneut auf internationaler Bühne.

„Discover Football“ vereint Fußballturnier, Open-Air Kino, Live-Konzerte, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen. Das Festival will für die Frauen aber noch viel mehr sein.

In einem der erfolgreichsten chinesischen Kinofilme des Jahres muss ein kleines Mädchen seine Mutter finden. Besonders Erwachsene sollten sich diese Traumreise nicht entgehen lassen.

Potsdam ist seit 2019 Unesco Creative City of Film. Die Bilanz ist mehr als ernüchternd. Die Stadt muss den Titel endlich ernst nehmen. Karlsruhe macht es vor.

Nach „Kulenkampffs Schuhe“ nun „Die unheimliche Welt des Eduard Zimmermann“. Dokumentarfilmerin Regina Schilling über den Einfluss des „XY“-Erfinders auf die westdeutsche Gesellschaft.

Gentrifizierung, Terrorangst, Rassismus, Pandemie: Die Regisseurin Aslı Özge entwirft in „Black Box“ das beklemmende Porträt einer zutiefst verunsicherten Gesellschaft.

Wenn Krähen Ohren finden und die Oma streikt, dann ist Alarm in Niederkaltenkirchen. Ed Herzog hat zum neunten Mal einen Regionalkrimi von Rita Falk verfilmt.

Der Dramatiker und Drehbuchautor Matthew Lopez hat mit „Rot, Weiß und Königlich Blau“ erstmals bei einem Film Regie geführt. Ein Gespräch über Adel, Sex und seinen Broadway-Hit „The Inheritance“.

Die Erinnerung an den Mauerbau müsse auch Jüngere erreichen, meint Frank Ebert. Zum Jahrestag am Sonntag finden in Berlin mehrere Gedenkveranstaltungen statt.

Vom Videogame ins Kino: Neill Blomkamp verfilmt mit „Gran Turismo“ die unglaubliche Geschichte des Rennfahrers Jann Mardenborough, der als Teenager an der Playstation trainierte. Sieht so die Zukunft von Hollywood aus?

Der Regisseur William Friedkin schuf mit „The French Connection“ und „Der Exorzist“ zwei Klassiker der 1970er. Aber sein Einfluss wirkte weit über New Hollywood hinaus.

Der schottische Lyriker entwirft in seinen Erzählungen eine schöne neue Welt der Teleportation in unterschiedlichsten Konstellationen und Situationen.

12.000 Restaurants, Imbissstuben und Cafés sehen sich von der Schließung bedroht, wenn Speisen 2024 wieder mit 19 Prozent besteuert werden. Tatsächlich ist die Lage offenbar noch schlechter.

Männer-Kultur ist überall. Aber Frauen-Kultur wurde bislang hauptsächlich von Frauen konsumiert. Warum die Farbe Pink das gerade ändert.

Das Haus am Heiligen See steht für mehr als 100 Jahre deutscher und Potsdamer Geschichte. 1914 für den königlichen Zeremonienmeister erbaut, ist es heute ein Edel-Restaurant.

Über Berlin haben sich die Regenwolken festgekrallt und Gummistiefel stehen an der Tagesordnung. Doch wie gelingt der Ferienspaß trotz Mistwetter? Wir geben Tipps.

Auf dem Hof der ehemaligen Stasi-Zentrale werden ab Montag wieder Dokus und Spielfilme gezeigt, kostenlos und unter freiem Himmel. Den Start macht ein DDR-Mode-Film mit Zeitzeugengespräch.

Über 400 Menschen wurden in diesem Jahr im Iran bereits hingerichtet, auch die Schikanen gegen Filmemacher gehen weiter. Ali Ahmadzadeh darf nicht ausreisen – und ein Berliner Open-Air-Festival zeigt Filme zur Todesstrafe im Iran. Hinsehen!

Gegenstück zum Barbie-Feminismus. Sobo Swobodnik führt in der Diskurskomödie „Geschlechterkampf – Das Ende des Patriarchats“ den Sexismus des Kulturbetriebs vor.

Der Regisseur Andrea Segre hat sich einen Namen als Chronist von Venedig gemacht. Im Familiendrama „Welcome Venice“ beschreibt er die Konflikte seiner Heimatstadt, die vom Tourismus zerrissen ist.

1973 gründete Sabine Fromm das „Kleine Theater am Südwestkorso“, seit 18 Jahren führt Karin Bares die Mini-Bühne in Friedenau. Sie bietet zur Freude vieler Stammgäste ganz klassisches Sprechtheater.

In „Im Herzen jung“ erzählt die Regisseurin Carine Tardieu eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die 25 Jahre trennen. Eine zarte Utopie, die allerdings an der behäbigen Inszenierung hapert.

Lust auf ein kleines Abenteuer? Dafür kann es schon reichen, einmal die Perspektive zu wechseln. Ein Spaziergang im Dunkel der Nacht, entlang der Lichter an der Potsdamer Straße.

Die Galerie M zeigt mit „Humorriots – wer zuletzt lacht, lacht immerhin“, dass nicht nur Szenebezirke ein Ort für Kunsterlebnisse sind. Ein Rundgang mit Künstler Marc Pospiech.

Böse Grotesken – das ist die Kernkompetenz des österreichischen Autors und Regisseurs David Schalko. „Was der Tag bringt“ erzählt von einem Absturz in postpandemischen Zeiten.

Der „Aufarbeitung des Schreckens durch die Nachgeborenen“ widmet der Jurist Ulf Dobberstein seinen Roman „Kopfsache“. Ein israelischer Regisseur plant die Verfilmung.

Gedenken im Kiez und mehr Themen in unseren Berliner Bezirksnewslettern, an diesem Dienstag aus Tempelhof-Schöneberg und Marzahn-Hellersdorf. Hier eine Themenvorschau.

Reubens wurde 70 Jahre alt. Vor allem in den USA war der Comedian durch seine Rolle als „Pee-wee Herman“ berühmt geworden.

Acht Filme aus acht europäischen Ländern: Potsdam stellt die europäischen Partnerstädte im Thalia Kino in Babelsberg vor.

Der Paläoanthropologe Lee Berger berichtet in seiner Netflix-Doku gerne über spektakuläre Entdeckungen. Nach medialem Hype hagelt es nun Kritik.

Eigentlich sollte das Filmtheater längst fertig sein. Erhöhte Baukosten und der Denkmalschutz verzögerten die Fertigstellung. Jetzt soll das Kino nach Jahrzehnten wieder öffnen.

„Terra X“ begibt sich auf die Spur der Urzeit-Giganten. Das ist ein Fest für alle Dino-Fans mit erstaunlichen Erkenntnissen.

Das Erste lässt einem im Sommerkino das Wasser im Munde zusammenlaufen. Dabei mischten Starköche mit.

Über ihren Verein Schoolkids Kopan vermittelt die Biesdorferin Miriam Bastug Patenschaften, die Kindern in dem bitterarmen Land einen Schulbesuch ermöglichen.

Das amerikanische Studio A24 hat mit originellen Genrestoffen zuletzt sogar bei den Oscars abgeräumt. „Talk to Me“ verbindet zarte Coming-of-Age- und drastische Horrorelemente.

Seit einem Jahr ruhen die Arbeiten auf der Baustelle in Hellersdorf. Und es wird noch länger dauern, bis hier jemand in die 149 Wohnungen einziehen kann.

Der „Barbie“-Film ist das, was Kino lange nicht war: ein Ereignis. Unser Autor war mittendrin in der pinken Party – sieht aber leider auch schon den Kater kommen.

Der italienische Regisseur Emanuele Crialese verarbeitet in „L’immensità – Meine fantastische Mutter“ seine Kindheit in den 1970ern. Doch Penélope Cruz überstrahlt alle.
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