zum Hauptinhalt
Proteste

Wenige Stunden vor Beginn des olympischen Fackellaufs in San Francisco sind viele hundert Menschen friedlich protestierend über die Golden-Gate-Brücke gezogen. Auch Mönche aus Tibet und Birma waren unter den Demonstranten, die gegen die Tibet-Politik Chinas und Menschenrechtsverletzungen protestierten.

Der Streit über die Aufstellung des Bundeshaushalts 2009 eskaliert: Finanzminister Steinbrück will den Haushalt notfalls ohne die Beteiligung aller Minister aufstellen. Überzogene Etatwünsche will er nicht mehr mitverantworten. Das gab es in der Geschichte des bundesrepublikanischen Haushaltes noch nie.

Beust und Goetsch

CDU und Grüne stehen in der Hansestadt kurz vor dem Abschluss ihrer Koalitionsvereinbarungen. Bei den Verhandlungen entpuppen sich die ungleichen Partner als außerordentlich diszipliniert. Einige Fragen könnten aber noch Stoff für Konfrontationen bieten.

Das slowakische Parlament in Bratislava hat mit der Mehrheit der Regierungsparteien ein umstrittenes Pressegesetz beschlossen. Die Oppositionsparteien drohten daraufhin, die für Donnerstag geplante Ratifizierung des EU-Reformvertrags von Lissabon zu blockieren.

Wahlgeschenk oder "Sache der Vernunft"? Mit der Rente steigt auch der Regelsatz für Hartz-IV-Bezieher. Statt der 347 Euro bekommen alleinstehende Langzeitarbeitslose in Zukunft 351 Euro.

Chinese Guard

Sie wirken wie aus dem Film Matrix - aber sie tragen blau-weiße Trainingsanzüge. Die chinesischen "Fackelwächter" begleiten das olympische Feuer auf dem Lauf über die ganze Welt. In London gingen die Polizeibeamten ziemlich aggressiv vor, was ihnen Kritik als "Schläger" einbrachte. Das Internationale Olympische Komitee kann die Aufregung darüber absolut nicht verstehen.

Nachdem der wichtigste Kronzeuge zum Mord am libanesischen Regierungschef Rafik Hariri in Frankreich spurlos verschwunden ist, haben Angehörige des syrischen Offiziers schwere Vorwürfe gegen die französischen Behörden erhoben. Die UN-Ermittler fordern unterdessen mehr Zeit für die Aufklärung des Attentats.

207809_3_beck.JPG

SPD-Chef Kurt Beck ruft die Union dazu auf, ein NPD-Verbotsverfahren zu unterstützen. Wenn eine Partei so offensichtlich gegen die demokratische Verfassung sei wie die NPD, habe sie kein Existenzrecht. Ein Verbot schütze daher den Rechtsstaat.

Tibeter in Frisco

Allen Spekulationen zum Trotz: Die Funktionäre des Internationalen Olympischen Komitees wollen auf jeden Fall am olympischen Fackellauf festhalten. San Francisco bereitet sich derweil auf die Fackel vor wie auf den Besuch eines hochgradig gefährdeten Staatschefs.

Haiti

Die Lage in Haiti spitzt sich zu. Tausende Demonstranten errichten in Port-au-Prince Straßenbarrikaden, zünden Autos an und plündern Geschäfte. Die Polizei und die UN-Blauhelmtruppe feuern Warnschüsse ab.

Putin

Am kommenden Montag soll Russlands scheidender Präsident Wladimir Putin den Vorsitz der Kremlpartei Einiges Russland angeboten bekommen - einer Partei, der er nicht einmal angehört. Auch strebt er möglicherweise den Wechsel zur parlamentarischen Republik an.

Von Elke Windisch
Papst

In der Diskussion um die Karfreitagsfürbitte des Papstes droht der Zentralrat der Juden mit dem Ende des Dialogs. Jüdische Vertreter fühlen sich brüskiert und kommen nicht zum Katholikentag. Der Anlass sind zwei lateinische Sätze.

Von Martin Gehlen

Nadschaf/Bagdad - Die irakische Regierung will im Kampf gegen die Milizionäre des radikalen Schiitenpredigers Muktada al Sadr auf keinen Fall einlenken. Aus Bagdads östlicher Schiitenvorstadt Sadr-City wurden am Dienstag neue Gefechte zwischen der Miliz und den von US-Soldaten unterstützten Regierungstruppen gemeldet.

Ob Nachfragen zur Bahnplanung oder Informationsbegehren zum Sponsoring einer Veranstaltung der Bundesregierung: das Informationsfreiheitsgesetz ist ein Erfolg – und die Informationsfreiheit in Deutschland ein neues Bürgerrecht.

Von Christian Tretbar

In Italien wollen viele Vorbestrafte ins Parlament, um Immunität zu erhalten. Die Taten reichen von Bestechung bis Widerstand gegen die Staatsgewalt.

Von Paul Kreiner

Kiel/Hamburg - Mit einer Woche Verzug haben die SPD-geführten Bundesländer dem Bundesinnenministerium eine Materialsammlung für ein neues NPD- Verbotsverfahren geliefert. Dies bestätigte Schleswig-Holsteins Innenminister Lothar Hay (SPD) bei der Vorstellung des Landesverfassungsschutzberichts am Dienstag in Kiel.

console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })