Im Fall des tödlichen Überfalls auf das US-Konsulat in Istanbul haben die türkischen Behörden einen möglichen Drahtzieher gefasst. Der Mann soll Mitglied in einer terroristischen Vereinigung sein. In der Türkei wird auch eine Verbindung zum Terrornetzwerk Al Qaida nicht ausgeschlossen.
Alle Artikel in „Politik“ vom 13.07.2008

Europa und die Mittelmeerstaaten wollen ihre neue Union mit konkreten Vorhaben festigen. Die 44 Staats- und Regierungschefs einigten sich auf den Ausbau von Verkehrsverbindungen, auf Kooperation bei der Nutzung alternativer Energien und engere Wirtschaftsbeziehungen. Auch im Nahost-Friedensprozess will die Mittelmeerunion unterstützend eingreifen.

Die Türkei hat Deutschland umfassende Hilfe bei der Befreiung der drei in der Osttürkei entführten Bergsteiger versprochen. Am Rande des Mittelmeergipfels in Paris besprachen der türkische Ministerpräsident Erdogan und Kanzlerin Merkel das weitere Vorgehen. Unterdessen droht die PKK Deutschland mit Angriffen auf "Wirtschaftsinteressen".

Wenn es nach dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ginge, dann müsste der sudanesische Präsident Omar el Beschir wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden. Die Afrikanische Union befürchtet allerdings, dass dadurch die Friedensbemühungen für die Krisenregion Darfur zunichte gemacht werden.
Bundeskanzlerin Merkel rief die Entführer der drei in der Osttürkei verschleppten Deutschen dazu auf, ihre Geiseln freizulassen. Die Bundesregierung werde nicht auf Forderungen der Kidnapper eingehen.
In Deh Rawood rund 400 Klometer südlich von Kabul sind bei einem Selbstmordanschlag mindestens 20 Zivilisten und vier Polizisten ums Leben gekommen. Der Täter rammte mit einem Motorrad ein Polizeifahrzeug und zündete einen Bombe.
Die Verhandlungen über eine dauerhafte Stationierung von US-Streitkräften im Irak sind vorerst gescheitert. Die irakische Regierung fordert einen festen Zeitplan für den Abzug der amerikanischen Soldaten aus dem Irak. Die US-Regierung will sich darauf nicht einlassen.
Wird Deutschland auch nach der Bundestagswahl 2009 von einer große Koalition aus CDU und SPD regiert? Finanzminister Peer Steinbrück kann sich dieses Szenario durchaus vorstellen.
Laut ihrem Vorsitzenden Oskar Lafontaine überlegt die Linke einen eigenen Kandidaten für die Wahl des Bundespräsidenten im kommenden Mai aufzustellen. Der SPD-Kandidatin Gesine Schwan möchte die PDS-Nachfolgepartei keine Unterstützung zusagen.
Am Sonntagnachmittag wird die Mittelmeerunion offiziell in Paris begründet. Frankreich und Ägypten sollen zu Beginn die Führung übernehmen. Die Abschlusserklärung der Sitzung ist nach wie vor strittig.

Bereits vor der Gründung der Mittelmeerunion ist "Historisches" gelungen. EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy erreichte die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Syrien und dem Libanon. Indes scheint eine Vermittlung zwischen dem israelischen Regierungschef Ehud Olmert und Syriens Präsident Baschar al-Assad aussichtslos.
Seit dem Amtsantritt des südkoreanischen Präsidenten Lee m Februar hat sich das Verhältnis der beiden Staaten abgekühlt. Der Zwischenfall um eine erschossene südkoreanische Touristin hat das Verhältnis weiter verschlechtert.
Bundeskanzlerin Merkel (CDU) lehnt die Forderungen ihrer Partei nach einer Reduzierung der Steuern ab. Entlastung werde bereits durch die Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung geschaffen, so Merkel.
Die USA planen nach Angaben der "New York Times" einen teilweisen Abzug ihrer Truppen aus dem Irak. Grund ist der erhöhte Truppenbedarf in Afghanistan, wo in den vergangenen beiden Monaten mehr US-Soldaten ums Leben kamen als im Irak.
Wolfgang Clement will in der SPD bleiben – und die „Agenda 2010“ verteidigen

Familienministerin Ursula von der Leyen über neue Väter, alte Ängste und die Kosten der Emanzipation.
Aber keine Information über eine Gefahr am Berg Ararat / Steinmeier bestätigt Verschleppung in Nigeria
Schleswig - Die Synodalen der Nordelbischen Kirche haben Probst Gerhard Ulrich zum neuen Schleswiger Bischof gewählt. Er erhielt 77 von 136 abgegebenen Stimmen.
Der Mediziner Thomas Fuchs über Tod und Suizid in einer Gesellschaft, die das Sterben nicht akzeptieren will
Caracas - Die Realpolitik hat gesiegt, für die Kameras gab es sogar einen Händedruck: Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen dem konservativen kolumbianischen Staatschef Alvaro Uribe und seinem linken venezolanischen Amtskollegen Hugo Chavez trafen sich die beiden am Freitag in einer Raffinerie nahe der nordvenezolanischen Hafenstadt Coro zur Versöhnung: „Heute beginnt eine neue Etappe“, verkündete Chavez. Die ideologischen Gegenspieler hatten sich monatelang einen Machtkampf geliefert, unter dem schließlich auch die Wirtschaftsbeziehungen litten – der Handel zwischen ihren beiden Ländern summiert sich auf sechs Milliarden Dollar, dabei verzeichnet Kolumbien einen deutlichen Handelsbilanzüberschuss.

Etwa 11.000 Menschen bringen sich in Deutschland jedes Jahr um – aber das Thema hat keinen Platz im öffentlichen Leben.

Einsatz am Hindukusch: Episoden aus dem Alltag der deutschen Soldaten in Afghanistan – und über ihre Ängste.
Paris - Syrien und der Libanon wollen erstmals in ihrer Geschichte diplomatische Beziehungen aufnehmen. Das vereinbarten die Präsidenten beider Länder, Baschar al Assad und Michel Suleiman, am Samstag bei einem Treffen in Paris, zu dem sie Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in den Elysee-Palast eingeladen hatte.