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Bei einer Serie von Bombenanschlägen in Gaza-Stadt wurden am Freitag mindestens sieben Menschen getötet, darunter mehrere Mitglieder der radikalislamischen Hamas. Die nimmt im Gegenzug 160 Palästinenser fest.

Aus der Feder von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos stammen Entwürfe über eine milliardenschwere Konjunkturspritze zur Vorbeugung eines möglichen Abschwungs. Kanzlerin Angela Merkel lässt ihren Minister abblitzen - trotz schlechter Signale aus der Wirtschaft.

Dei Berliner Oberstaatsanwältin Vera Junker stellt sich gegen den Vorwurf, Richter in Deutschland würden bei Straftaten oft zu hart urteilen. Ihrer Ansicht nach würden stattdessen die Strafrichter häufig zu milde Urteile aussprechen. Auch hält sie eine erhöhte Hemmschwelle, einen anderen Menschen zu töten, bei vielen Gewalttätern für eine Illusion.

Angesichts der hohen Energiepreise hat Linken-Fraktionschef Gregor Gysi vor dem Erfrieren von Menschen im kommenden Winter gewarnt. Er sieht die Politik in der Pflicht und wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel Gleichgültigkeit vor.

Barack Obama

Barack Obama wehrt sich gegen den Vorwurf, seine Auslandsreise für den US-Wahlkampf zu sehr zu instrumentalisieren. Bei seinem Besuch in London sprach sich der Präsidentschafts-Kandidat derweil für mehr US-Truppen in Afghanistan aus. Auch die Europäer nahm er verstärkt in die Pflicht.

Die großen Parteien werden in nächster Zukunft den Verlust von Mitgliedern nicht aufhalten können, glaubt der Politologe Jürgen Falter. Der Schwund bei der SPD würde allerdings nicht am schlechten Image von Boss Kurt Beck liegen. Die Sozialdemokraten seien aus anderen Gründen gleich doppelt bestraft.

Ein-Kind-Politik in China

China lässt 30 Jahre nach der Einführung der Ein-Kind-Politik eine Sonderregelung zu. Familien, die bei den Erdbeben Ende Mai ihr Kind verloren, ist es erlaubt, für neuen Nachwuchs zu sorgen. Doch die Lockerung geht noch weiter.

Rauchen in der Kneipe

Das Deutsche Krebsforschungszentrum bewertet die Einführung des Rauchverbots in deutschen Gaststätten größtenteils als Erfolg. Ein erhöhtes Gesundheitsrisiko bestehe aber weiterhin in Kneipen, die einen separierten Raucherraum anbieten.

Das Feinstaub-Urteil der EU stößt nicht überall auf Gegenliebe. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund wehrt sich dagegen, die Städte als alleinigen Verursacher der Umweltbelastung darzustellen. Zudem würden die neuen Richtlinien nicht an der richtigen Stelle ansetzen.

Der verhaftete ehemalige bosnische Serbenführer Radovan Karadzic hat einem Bericht zufolge während seiner Fluchtjahre auch in Österreich als „Wunderheiler“ gearbeitet. Unter dem Namen „Pera“ habe er in Wien in den Häusern serbischer Familien Patienten empfangen, berichtete der „Kurier“ am Freitag unter Berufung auf ein nach eigenen Angaben von Karadzic behandeltes Ehepaar.

Studie zeigt: Viele ostdeutsche Schüler haben ein positives Bild von der DDR, weil sie nur noch wenig über den SED-Staat wissen

Von Verena Friederike Hasel
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