
Es wird eng für die Kleine Hufeisennase: Bereits am Montag beginnen die Bauarbeiten an der umstrittenen Waldschlösschenbrücke. Neben der bedrohten Tierart setzt Dresden damit seinen Welterbetitel aufs Spiel.

Es wird eng für die Kleine Hufeisennase: Bereits am Montag beginnen die Bauarbeiten an der umstrittenen Waldschlösschenbrücke. Neben der bedrohten Tierart setzt Dresden damit seinen Welterbetitel aufs Spiel.

Mit dem ironischen Weihnachtsprogramm "Mary Christmas" kehrt Georg Preusse alias Mary wieder auf die Bühnenbretter zurück. Nachdenkliches aber auch Lustiges wird er dann ab dem 20. November im Admiralspalast seinem Publikum präsentieren.
Eine neue Arbeitsgruppe zur Provenienzforschung
Als ich ein kleiner Junge war und heiße Meldungen für die Schülerzeitung tippte, sagte ein Lehrer: Hör zu, schreibe nie über dich, formuliere nie „ich“, sondern immer „wir“. Bis heute haben wir uns an diesen Ratschlag gehalten, aber nun, auf unsere alten Tage, spürest du kaum einen Hauch von Bescheidenheit im Blätterwald: Das unbestimmte „wir“ ist out, das Egomanische hat längst die Meinungsbühne erobert, der gute Kolumnist streut soviel Ichs wie möglich ins leckere Buchstabensüppchen: ich, ich, ich.
Wie man Arbeit abschaffen könnte, ist leider noch immer nicht bekannt. Eine Riege umtriebiger Autoren, darunter Bernd Cailloux, Dietmar Dath und Thomas Kapielski (Foto), hat sich unter dem Titel Schicht!
In "Schicht! Arbeitsreportagen aus der Endzeit" erkunden Schriftsteller die moderne Arbeitswelt. Sie berichten aus Großkonzernen, Online-Sexportalen und Bestattungsinstituten, von Ziegenhirten, Superköchen und moderner Bettelei.
Christine Wahl pendelt zwischen Orient und Okzident

Schlagerstar Howard Carpendale hat sein Versprechen eingehalten und ein neues Album veröffentlich. Dass er damit den Nerv der Zeit traf, zeigt sich am Erfolg: "20 Uhr 10" stieg diese Woche auf Platz vier ein.
Herbert Feuerstein(Foto) lädt zusammen mit dem Dirigenten Stefan Blunier und dem Rundfunk Sinfonieorchester zu einer Reise durch das Tongeschlecht mit der kleinen Terz ein. Mit Mussorgskis „Altem Schloss“ aus den „Bildern einer Ausstellung“, Smetanas „Moldau“ und Jean Sibelius' „Finlandia“ föhnen sie der „Molllust“.

Das prekäre Bild: Warum sich die zeitgenössische Kunst der sozialen Realität verweigert, vor allem in Deutschland.
Das Nordwind-Festival eröffnet mit dem wuchtigen Stück „20. November“ über junge Amokläufer. Bis zum 2. Dezember ist Berlin Mittelpunkt der nordeuropäischen Kunstszene.
Gesichter einer Stadt: Die Kunststiftung Poll ehrt die Porträtfotografin Ursula Kelm
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