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Ein Foto des Holocaust Mahnmals in Berlin bei Sonnenschein

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Thema

Holocaust: Alle Beiträge zum Themenschwerpunkt

Die systematische Ermordung von mehr als sechs Millionen Menschen zielte auf die Vernichtung der in Europa lebenden Juden ab. Vernichtungslager wie Auschwitz und Konzentrationslager wie Bergen-Belsen erinnern heute als Gedenkstätten an die Opfer des Holocaust. Lesen Sie hier Beiträge, Kommentare und Hintergründe.

Aktuelle Artikel

Maya Lasker-Wallfisch

Maya Lasker-Wallfischs Eltern überlebten den Holocaust. Heute beschäftigt sie sich mit vererbten Traumata. Seit dem 7. Oktober stellt sie sich wieder die Frage: Können die Deutschen so dumm sein wie damals?

Von Barbara Nolte
Rechtsextremismus stoppen in Europa & vor Ort - Demokratie verteidigen

Die Politikwissenschaftlerin Sabine Achour macht für das gute Abschneiden der AfD bei der Europawahl auch Kürzungen bei der politischen Bildung verantwortlich. Sie plädiert für grundlegende Reformen.

Von Christoph David Piorkowski
Ausstellung "Das Leben festhalten. Fotoalben jüdischer Familien im Schatten des Holocausts",Erich und Hugo-Kurt Chotzen beim Rudern in Teupitz

Eine Ausstellung in Schöneberg widmet sich dem Leben jüdischer Familien im Schatten des Holocaust. Die Bilder lassen zunächst nicht an die mörderischen Verbrechen der Nazis denken.

Von Sigrid Kneist
Xavier Naidoo beim Finale der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar 2019“

Ein 52 Jahre alter Musiker wird von der Staatsanwaltschaft Mannheim angeklagt, teilte die Behörde mit, ohne einen Namen zu nennen. Es soll sich dabei um Xavier Naidoo handeln.

„Parallax“ im Hebbel am Ufer, im Bild ist Mutter Éva (Lili Monori), eine Holocaustüberlebende.

Regisseur Kornél Mundruczó und die Theatergruppe Proton Theatre inszenieren eine epische Familiengeschichte zwischen Budapest und Berlin.

Von Patrick Wildermann
Für Hilda und Wolf Kassmann wurden in Potsdam Stolpersteine verlegt.

Potsdamer Schüler machten die Schicksale hinter acht neuen Stolpersteinen sichtbar. Dafür sichteten sie Dokumente und besuchten den jüdischen Friedhof.

Von Konstanze Kobel-Höller
Die polnische Widerstandsarmee kämpft, um Warschau von den Nazis zu befreien.

Vor 80 Jahren erhoben sich polnische Widerstandskämpfer gegen die deutschen Besatzer. Bei Massakern der Waffen-SS starben Tausende Zivilisten. Jetzt gibt es eine Monografie.

Von Konstantin Sakkas
Ursula Haverbeck mit ihrem Verteidiger Wolfram Nahrath.

Im Prozess vor dem Hamburger Landgericht präsentiert sich Ursula Haverbeck als Rechercheurin und Zweiflerin im Dienst historischer Aufklärung. Die notorische Holocaustleugnerin zeigt keine Spur von Einsicht.

Von Jost Müller-Neuhof
Die Politikerin, die es allen recht machen will: Claudia Roth wird für ihr Konzept zur Erinnerungspolitik kritisiert.

Der Streit um Claudia Roths Rahmenkonzept Erinnerungskultur ist vorerst gebannt. Es gilt nun, den deutschen Erinnerungsbetrieb noch einmal von Grund auf zu überdenken.

Ein Kommentar von Bernhard Schulz
Einheiten der Roten Armee stürmen die Stadt Bobruisk.

Im Juni 1944 landeten die Westalliierten in der Normandie. Weitgehend vergessen ist dagegen die parallele Offensive der Russen, die zur größten Niederlage der Wehrmacht führte.

Von Konstantin Sakkas
Ursula Haverbeck sitzt am 16.10.2017 in Berlin im Amtsgericht Tiergarten in einem Gerichtssaal. Damals musste sie sich wegen Volksverhetzung verantworten.

Keine Frau in Deutschland ist so lange und so verbohrt als Rechtsextremistin unterwegs wie die Mitgründerin des Nazi-Vereins „Collegium Humanum“. Ein Gericht bezeichnete sie 2015 als „unbelehrbar“ – jetzt folgt der nächste Prozess.

Von Jost Müller-Neuhof
Holocaust-Überlebende auf der Pressekonferenz in Berlin.

Fünf Tage vor der EU-Wahl veröffentlichen Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs einen offenen Brief an die junge Generation. Sie fühlen sich an die Situation vor dem Aufstieg der Nazis erinnert.

Von Henning Onken
 Blick in die Ausstellung „Survival in the 21st Century“.

Eine indigene Künstlergruppe aus den USA rahmt ihren Beitrag mit irritierenden Aussagen zu Kolonialverbrechen und Holocaust. Der Direktor hofft auf Dialog. 

Von Maxi Broecking
Brigitte Macron, Emmanuel Macron, Frank-Walter Steinmeier und dessen Frau Elke Büdenbender am Holocaust-Mahnmal in Berlin.

Am Montag gedachte der französische Staatspräsident der im Holocaust ermordeten Juden. Im Anschluss ehrte er das Ehepaar Klarsfeld für seine Verdienste bei der Verfolgung von Naziverbrechern.

25.05.2024, Berlin: Sieben blaue Vierecke sind bei der Lichtaktion am Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu sehen. Das Kunstwerk soll einen Beitrag dazu leisten, Menschen unabhängig von ihrer Glaubensrichtung zum Nachdenken anzuregen und in der Mitmenschlichkeit zu verbinden. Foto: Paul Zinken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Das Mahnmal für die ermordeten Juden Europa in Berlin ist ein Ort des Nachdenkens. Für kurze Zeit hat der Hamburger Lichtkünstler Michael Batz eine Ergänzung geschaffen.

Mit roter Farbe beschmiertes Holocaust-Mahnmal in Paris.

In Paris kam es zu einer Farbattacke auf eine Holocaust-Gedenkstätte. In Frankreich geht man davon aus, dass es sich um einen aus Moskau gesteuerten Destabilisierungsversuch handelt.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu nimmt an einer Kranzniederlegung anlässlich des Holocaust-Gedenktages in der Halle der Erinnerung in Yad Vashem, dem Weltzentrum zur Erinnerung an den Holocaust teil.

Der Internationale Strafgerichtshof hat am Montag einen Haftbefehl gegen Benjamin Netanjahu beantragt. Deutschland unterstütze das Gericht „grundsätzlich“, sagt Regierungssprecher Steffen Hebestreit.

Angehöre von Geiseln und Teilnehmer der Veranstaltung stehen auf dem Bebelplatz.

Auf dem Bebelplatz in Berlin steht nun der Nachbau eines Hamas-Tunnels – ähnlich den Orten im Gazastreifen, wo israelische Geiseln gefangen gehalten werden. Deren Verwandte hoffen weiter.

Von Silvia Stieneker
Potsdam, 13.03.2024, Lokales, Margot Friedländer, Margot Friedlaender, spricht vor Schülerinnen und Schülern des Humboldt-Gymnasiums, Holocaust-Überlebende, Zeitzeugin, Foto: Ottmar Winter PNN ACHTUNG: Foto ist ausschließlich für redaktionelle Berichterstattung der PNN und des TGSP! Eine kommerzielle Nutzung, z.B. Werbung, ist ausgeschlossen. Die Weitergabe an nicht autorisierte Dritte, insbesondere eine weitergehende Vermarktung über Bilddatenbanken, ist unzulässig.

Zwei Frauen, zwei Zeitzeuginnen und gleichzeitig Betroffene rechtsextremistischer Verbrechen: Margot Friedländer und Mevlüde Genç haben in ganz unterschiedlichen Zeiten und Kontexten Schlimmes erlebt.

Die Informationsstele zu Karl Wolffsohn in Wannsee ist eingeweiht: Für den Enkel ist die „Causa Stölpchensee“ um die nie errichtete Grünanlage, wegen der seine Familie das Grundstück verlassen musste, nicht erledigt.

Als „bittere Verwaltungsgroteske“ bezeichnet der Historiker Thomas Brechenmacher den Umgang des Bezirksamts Zehlendorf mit dem Grundstück von Karl Wolffsohn am Stölpchensee. Was im Gutachten steht.

Von Boris Buchholz
Offiziell Verbündete, politisch inzwischen Todfeinde: US-Präsident Joe Biden und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu.

Mit dem Protest des US-Präsidenten gegen Netanjahus Rafah-Offensive wächst auch der Druck auf Deutschland, seinen Umgang mit dem Kriegsverlauf zu überdenken.

Ein Kommentar von Christoph von Marschall
Die Polizei überwacht einen pro-palästinensischen Protest nahe dem ehemaligen NS-Vernichtungslager Auschwitz in der polnischen Stadt Oświęcim.

An der Gedenkveranstaltung im ehemaligen NS-Vernichtungslager nahmen Tausende Menschen teil. Am Rande protestiert eine pro-palästinensische Gruppe gegen Israels Krieg in Gaza.

Deportierte Frauen in einer Sattelwerkstatt im Ghetto Lodz (Litzmannstadt), etwa 1941. Das Ghetto bestand von 1939 bis 1944 und war das zweitgrößte nach dem Warschauer Ghetto.

Die Historikerin Andrea Löw hat erschütternde Dokumente deportierter deutscher und österreichischer Juden zusammengestellt. Die Schriften vermitteln einen Eindruck von der unfassbaren Entfremdung und Erniedrigung im Holocaust.

Von Konstantin Sakkas

Eine Frau trägt das Davidstern-Symbol und eine weitere Halskette mit der Aufschrift „Bring Them Home Now!“ während einer Kundgebung gegen den Antisemitismus auf dem Campus der George Washington University

Ein neuer Gesetzentwurf zum Antisemitismus stößt in den USA bei drei Gruppen auf Protest: bei linken Pro-Palästinensern, Advokaten der Meinungsfreiheit und rechten Evangelikalen. Warum?

Von Malte Lehming
Ein israelischer Siedler trägt eine Waffe am Haupteingang der palästinensischen Stadt Nablus im besetzten Westjordanland.

Die Politik Israels gegenüber den Palästinensern ist aus Sicht von Kritikern Apartheid. Der Völkerrechtler Kai Ambos über die Verfahren gegen Israel, Grenzen der Solidarität und den Ansehensverlust Deutschlands.

Von
  • Andrea Nüsse
  • Hans Monath
Vertreterin der neuen Initiative „Eltern gegen Rechts“ in Berlin-Wilmersdorf.

Zum Start ins Wochenende haben wir unseren Bezirksnewsletter aus Charlottenburg-Wilmersdorf gesendet. Engagement ist darin wie so oft eins der wichtigen Themen, weitere hier im Überblick samt Newsletter-Bestellung.

Von Cay Dobberke
Eine Schautafel mit dem Porträt von und Informationen zur Lyrikerin Gertrud Kolmar in der Potsdamer Ausstellung "Unvollendete Leben".

Heute haben wir unseren Bezirksnewsletter für Tempelhof-Schöneberg gesendet. Gedenken im Kiez ist eins der wichtigen Themen darin. Mehr hier im Überblick samt Newsletter-Bestellung.

Von Nora Tschepe-Wiesinger
Steinwand auf dem Gelände der Gedenkstätte Bergen-Belsen im Landkreis Celle. Im April 1945 befreiten britische Truppen das Konzentrationslager Bergen-Belsen, in dem über 52.000 Menschen starben.

Die diesjährige Gedenkveranstaltung in Niedersachsen stößt auf Kritik. Eine israelische Überlebendenorganisation bemängelt die terminliche Planung und fühlt sich übergangen.

Eine Schmiererei und Risse in der Gedenktafel: Polizisten stellten in der Nacht zu Montag fest, dass ein Schild an einem früheren jüdischen Waisenhaus beschädigt wurde.

Visitors are seen at the former Sachsen-hausen Nazi concentration camp on April 23, 2024 in Oranienburg near Berlin, northeastern Germany. The site of what is now the Sachsenhausen memorial centre was one of the biggest concentration camps on German territory from 1936 to 1945. (Photo by Tobias SCHWARZ / AFP)

Seit Beginn des Gaza-Krieges hätten Antisemitismus und Hassbotschaften deutlich zugenommen, so der Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Es sei schwer, die Taten zu verhindern.

Eine deutsche Jüdin New York. Hannah Arendt (1906 - 1975) an der New School of Social Research 1969.

Arendt überall: An der Freien Universität feiert man das Erscheinen ihres letzten unvollendeten Werks „The Life of the Mind“.

Von Gregor Dotzauer
Die drei Ministerinnen und Jugendliche legten in der Gedenkstätte Sachsenhausen weiße Rosen nieder.

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) fordert in Oranienburg, den Holocaust früher im Schulunterricht zu behandeln. In der Gedenkstätte gibt es vermehrt antisemitische Vorfälle.

Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin

Bei der Gedenkstunde zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen war kein Vertreter des Senats dabei. Der Regierende Bürgermeister sichert zu, dies solle sich nicht wiederholen.

Drei der Munitionskisten, in denen die 3500 Bücher lagern.

In Munitionskisten und Kartons lagerten jahrzehntelang Bücher, die die Nazis einst den jüdischen Besitzern entrissen hatten. Nun können die geraubten Schätze den rechtmäßigen Erben übergeben werden – auch durch Zufall.

Von Jan Kixmüller
ARCHIV - 07.09.2018, Brandenburg, Oranienburg: Das Eingangstor mit dem Schriftzug "Arbeit macht frei" im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen. Ein früherer Wachmann des Konzentrationslagers Sachsenhausen ist vor dem Landgericht Neuruppin wegen Beihilfe zum Mord angeklagt. Am 7. Oktober beginnt der Prozess. (Zu dpa "Beihilfe zum Mord: Ehemaliger KZ-Wachmann vor Gericht") Foto: Kristin Bethge/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Mit einer Gedenkstunde wurde am Sonntag der Befreiung des KZ Sachsenhausen gedacht. Nur vom Land Berlin war niemand anwesend. Kai Wegners Sprecherin spricht von einem „Missverständnis“.

Von Christian Latz
In der Regel halten die USA und Israel fest zusammen. Das schließt Spannungen und Meinungsverschiedenheiten nicht aus.

Wenn der Iran besiegt ist, kommt der Erlöser zurück: Das glaubt John Hagee, Gründer der „Christians United for Israel“. Jetzt will er in Washington für US-Militärschläge werben.

Von Malte Lehming