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Ein Foto des Holocaust Mahnmals in Berlin bei Sonnenschein
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Thema

Holocaust: Alle Beiträge zum Themenschwerpunkt

Die systematische Ermordung von mehr als sechs Millionen Menschen zielte auf die Vernichtung der in Europa lebenden Juden ab. Vernichtungslager wie Auschwitz und Konzentrationslager wie Bergen-Belsen erinnern heute als Gedenkstätten an die Opfer des Holocaust. Lesen Sie hier Beiträge, Kommentare und Hintergründe.

Aktuelle Artikel

In Little Rock wird 1959 gegen die Aufhebung der Schulsegregation demonstriert.

Der US-Autor Clint Smith hat sich in Deutschland über die Aufarbeitung der NS-Verbrechen informiert. Im Interview erklärt er, was die USA daraus für die Aufarbeitung der Sklaverei lernen können.

Von Anja Wehler-Schöck
Nadine Hwang und Nelly Mousset-Vos.

Auf der Berlinale gefeiert, jetzt im Kino: Magnus Gerttens Dokumentarfilm „Nelly & Nadine“, den sich Holocaustforscherin Anna Hájková von der University of Warwick für uns angesehen hat.

Von Anna Hájková
Spaziergänger im Garten der Liebermann-Villa in Berlin-Wannsee.

Durch mondäne Villenviertel und Orte des Schreckens, in ein Labyrinth und über den „Selbstmörderfriedhof“: Ein neues Berlin-Buch lädt zum Flanieren und Entdecken ein.

Von Andreas Conrad
Elmar Brähler (l) und Oliver Decker stellen die „Leipziger Autoritarismus-Studie 2022“ vor. Foto: dpa/Kay Nietfeld

Die Leipziger Autoritarismus-Studie zeigt, dass rechtsextreme Einstellungen vor allem in Ostdeutschland abnehmen, Sexismus und Rassismus aber steigen.

Von Valerie Höhne
Andreas Rödder

Der Blick ins Ausland lehrt einen differenzierten Umgang mit historischer Komplexität.

Eine Kolumne von Andreas Rödder
Der mutmaßliche Holocaustleugner Reza Begi vor Gericht. Verteidigt wird Begi vom rechten Szeneanwalt Wolfram Nahrath.

Der mutmaßliche Holocaustleugner Reza Begi soll an öffentlichen Orten die Shoa in Abrede gestellt haben. Dem Angeklagten werden 25 Taten zur Last gelegt.

Von Julius Geiler
Ein Stolperstein erinnert an ein Opfer des Nationalsozialismus.

Zwei Historiker analysieren den Alltag zwischen Selbstbehauptung und Widerstand in der NS-Zeit – und Neuköllns Ruf als Hochburg der Sozialdemokratie.

Von Madlen Haarbach
Szene aus  „Nightclub massacre“.

Auf der Spieleplattform Roblox können schon kleine Kinder foltern, quälen, zerstückeln – und mit Fremden duschen. Eltern haben oft keine Ahnung von den Inhalten.

Von Sebastian Leber
Schwarz-rot-goldener Jubel: So sah die Nacht des Mauerfalls am 9. November 1989 am Brandenburger Tor aus.

Brandenburg gedenkt am 9. November in Schwedt des Mauerfalls. Berlins Regierende Bürgermeisterin Giffey erinnert an die Bedeutung der friedlichen Revolution.

Stolpersteine putzen in Berlin.

Verbände rufen zum Gedenken an die Pogromnacht vor 84 Jahren wieder dazu auf, Stolpersteine zu reinigen. Einen ersten „Putzspaziergang“ gibt es am Samstag in Berlin.

Vize-Senatschefin Bettina Jarasch (Grüne), Anne-Margret Schmid, Enkelin des Ehepaars Schwartze, Ron Prosor, Botschafter von Israel in Deutschland, Gundela Suter, Enkeltochter des Ehepaares Hübner.

Zwei Familien aus Berlin und Brandenburg versteckten während der Nazi-Dikatur ein jüdisches Paar. Posthum erhalten sie den Ehrentitel der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

Von Hannes Heine
Professor Mohammed Dajani 2014 in Auschwitz-Birkenau

Der Palästinenser Mohammed Dajani reiste mit seinen Studenten zur KZ-Gedenkstätte nach Auschwitz. Die Empörung war groß. Doch er wirbt beharrlich für Dialog und Empathie.

Von Mareike Enghusen
Ein Mitarbeiter der Rettungsdienste hält das Bein eines Zivilisten während einer Exhumierung im kürzlich zurückeroberten Gebiet von Isjum in der Ukraine.

Das Gesetz gegen Volksverhetzung wurde verschärft. Künftig soll die Verharmlosung und Leugnung aller Völkermorde und Kriegsverbrechen verboten sein.

Ein Kommentar von Malte Lehming
Kanye West galt lange als musikalisches Genie mit Hang zur Provokation. Dann wurden seine Aussagen immer kruder.

Der Rapper Kanye West verbreitet kruden Judenhass – und will das als Freiheitskampf verstanden wissen. Die Chronik einer Selbstzerstörung.

Von Julian Dörr
Wegen Gewaltfantasien gegen Politiker, Vergleichen von Corona-Politik und Holocaust sowie Ärzten und Kriegsverbrechern ist die Berliner Polizei gegen Mitglieder einer Telegram-Chatgruppe vorgegangen.

Gewaltfantasien gegen Politiker, Vergleiche von Corona-Politik und Holocaust: Am Dienstag ist die Berliner Polizei gegen Mitglieder einer Telegram-Chatgruppe vorgegangen.

Von Dominik Mai
 Frank-Walter Steinmeier

Einsatz für transatlantische Beziehungen und für deutsch-jüdische Aussöhnung: In New York werden der Bundespräsident und die US-Botschafterin geehrt.

Von Elisabeth Binder
Orte des Erinnerns: Haberlandstraße im Bayerischen Viertel

Die Nazis tilgten den Namen des jüdischen Gründers des Bayerischen Viertels vom Straßenschild. Dies wurde nur zur Hälfte korrigiert.

Ein Kommentar von Markus Hesselmann
„Musik kann vermitteln“, ist der Komponist und Gitarrist Marc Sinan überzeugt. 

Der Komponist hat die App „Human Commodity-Ware Mensch“ entwickelt. Auf poetische Weise erzählt er darin die Geschichten von ehemaligen Zwangsarbeiter:innen. 

Von Fanny Haimerl
Stolpersteine erinnern in Berlin an Opfer des Holocausts. In Zepernick nun auch an den ermordeten Journalisten Wolfgang Benjamin. (Symbolfoto)

Als kleiner Junge wurde Michael Benning von seinem Vater in einem Kindertransport nach Großbritannien geschickt. Nun ist er für das Gedenken an ihn zurückgekehrt.

Von Elisabeth Binder
Beate und Serge Klarsfeld bei der Eröffnung der Ausstellung im Roten Rathaus.

Die Präsentation über ihr Lebenswerk ist zunächst im Roten Rathaus zu sehen, dann in der Topographie des Terrors. Ein Gespräch mit dem deutsch-französischen Aktivisten-Paar.

Von Hans-Hermann Kotte
Die Autorin (links) in den 80er Jahren mit ihrer Großmutter.

Die Autorin Veronica Frenzel schreibt über Minderheiten. Dann bemerkt sie, dass sie selbst mitunter rassistisch denkt – und steigt in ihre Familiengeschichte ein.

Von Barbara Nolte
Unermüdliche Mahnerin. Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer liest seit ihrer Rückkehr nach Berlin regelmäßig vor Schülern aus ihrem Buch. 

Der Film thematisiert den restriktiven Umgang der USA mit Flüchtlingen während der Nazizeit. Auch die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer war bei der Premiere dabei.

Von Elisabeth Binder