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Thema

Jusos

In ihrer Haltung zur Rente war die SPD bisher zerstritten. Jetzt hat der Vorstand einen Entwurf von Parteichef Sigmar Gabriel beschlossen. Sind die Sozialdemokraten wieder auf einer Linie?

Von Rainer Woratschka
Mit Logo gegen Neonazis. Bei ihren Einsätzen in Ortsteilen wie Johannisthal machen die Aktivisten von „Uffmucken“ aus ihrer Mission kein Hehl.

Die Mitglieder der Initiative Uffmucken wehrt sich mit Kiezspaziergängen gegen Neonazi-Propaganda Mit Spachtel und Drahtbürste entfernen sie in Treptow-Köpenick Aufkleber und Plakate der Extremisten.

Von Thomas Loy

Die Initiative Uffmucken wehrt sich mit Spachtel und Drahtbürste gegen Neonazi-Propaganda in Treptow-Köpenick

Von Thomas Loy
Am Tatort. Vor dem Treff der Jungsozialisten in der Siemensstraße hört Hans Erxleben (Linke) am Dienstag dem Berliner Juso-Vize Nico Schmolke und Sebastian Edathy (SPD) zu (v. links nach rechts).

Im Süden der Stadt schlagen Neonazis regelmäßig zu, zuletzt traf es immer wieder die Jusos. Der SPD-Experte Sebastian Edathy hat sich die Sorgen im Kiez angehört und übt dabei auch Kritik an den Ermittlungsbehörden.

Von Hannes Heine

Im Südosten der Hauptstadt greifen Unbekannte seit Monaten linke Anwohner an. In Justizkreisen geht man davon aus, dass junge Neonazis aus der Gegend gezielt Jagd auf politische Gegner machen. Dieses Mal hatten es die Täter auf das Haus eines Linken-Bezirkspolitikers abgesehen.

Von Hannes Heine
Putzaktion. Dutzende Menschen entfernten am Mittwochabend bei einem Kiezspaziergang in Johannisthal Aufkleber, Plakate und Schmierereien von Neonazis. Das Projekt „Uffmucken“ hatte zu der Aktion aufgerufen. Foto: dpa/Jörg Carstensen

Berlin - Auf das Wohnhaus des stellvertretenden Juso-Landesvorsitzenden und SPD-Bürgerdeputierten Nico Schmolke ist in der Nacht zu Mittwoch ein Anschlag verübt worden. Unbekannte warfen eine Scheibe ein und sprengten den Briefkasten, wie die SPD mitteilte.

Wahlaufruf an der Uni. Der Einladung zur Stimmabgabe sind in dieser Woche nur knapp neun Prozent aller 18 972 Studierenden nachgekommen. Das Studierendenparlament kann pro Jahr über rund 500 000 Euro Haushaltsmittel entscheiden. Davon werden unter anderem Beratungsangebote bezahlt. 

Wahlergebnis: Die Jusos dominieren, der konservative RCDS hatte den größten Stimmenzuwachs. Die Beteiligung bei nur neun Prozent.

Von Jana Haase
Fortschritt von gestern. Die Überbauung Schlangenbader Straße.

Platz-Initiativen wollen die Architektur der autogerechten Stadt aus den 70ern überwinden. Dazu wollen sie Brücken abreißen und Tunnel zuschütten. Die SPD soll helfen. Die habe schließlich „etwas gutzumachen“.

Von Thomas Loy
Überlebenskampf: Das Cover von Reinhard Kleists neuer Graphic Novel „Der Boxer“.

Afghanistan-Einsatz, NS-Vergangenheit, Fidel Castro: Auch in Deutschland werden Comics politischer und diskutieren zeitgeschichtliche Themen.

Von Lars von Törne

Die Juso-Hochschulgruppen Brandenburg unterstützt die Volksinitiative „Hochschulen erhalten“, die den Erhalt der BTU Cottbus und der HSL Senftenberg fordert. Auch haben die Jusos den Landesverband und die Landtagsfraktion der SPD aufgefordert, sich den Forderungen anzuschließen.

Die Kandidaten für den SPD-Landesvorsitz, Michael Müller und Jan Stöß, stellten sich am Mittwochabend erstmals der Parteibasis vor. Die Kreisverbände Spandau, Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte luden zur ersten von vier Regionalkonferenzen ein, auf denen die Mitglieder mit den Kontrahenten diskutieren können – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Jan Stöß tritt zur Kampfkandidatur gegen SPD-Landeschef Michael Müller an.

Die Gruppe um den Parteilinken Jan Stöß organisierte schon am Montag neue Mehrheiten: Die langjährige Vorsitzende der AG Migration, Ülker Radziwill, wurde auf einer Vollversammlung abgewählt.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Diskussion zu Hochschulplänen: Brandenburgische Jungsozialisten und Uni-Chefs auf Konfrontationskurs zur Wissenschaftspolitik des Landes

Von Johann Legner

Der Sprecher der SPD-Linken, Jan Stöß, schließt eine Kandidatur für den Landesvorsitz „jetzt nicht aus“. Aber dies wolle er in den Gremien der SPD diskutieren, sagte er am Freitag dem RBB-Radio Eins.

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