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Mein Katechismus, der in Frage und Antwort eine Weltreligion erklären will, benötigt dafür 317 Seiten. Mein Duden, dessen Ziel es ist, gesprochene deutsche Wörter korrekt in geschriebene umzusetzen, braucht dazu 1152 Seiten, und es fällt einem schwer, nicht zu jeder Seite noch eine Kolumne dazuschreiben.

Sieht die Bundesregierung die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland durch die innenpolitischen Querelen um die Vergangenheit des zuständigen Ministers behindert? Die Bundesregierung in Gestalt der stellvertretenden Regierungssprecherin Charima Reinhardt guckt ein bisschen gequält.

Von Robert Birnbaum

Bevor sich Paul Bonin irgendwann in den achtziger Jahren von London aus auf den Weg nach Europa machte, ließ er in seinem Pass unter der Rubrik Beruf "Musician" eintragen. Seitdem ist er genau das: Musiker, und zwar in Berlin.

Von Lorenz Maroldt

Jede Landschaft ist immer nur so schön wie die Lieder, die über sie gesungen werden. Wer zum ersten Mal in seinem Leben die französische Mittelmeerküste sieht, wird dabei geradezu unweigerlich eine Melodie und einige Textzeilen zu hören glauben.

Von Christian Schröder

In außenpolitischen Fragen lassen sich Bundesregierung und Bundestag von Stiftungen und wissenschaftlichen Instituten beraten. Unter Experten bedeutend, beim Bürger aber nahezu unbekannt ist die Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP), die erst kürzlich aus Bayern nach Berlin zog.

Nicht nur Helge, sondern auch Martin Schneider ist komischWenn Martin Schneider stumm, mit unnachahmlicher Gesichtsgymnastik, nach Worten ringt, ist das allein schon witzisch. Doch der hessische Comedian kann sich noch steigern.

Der Deutsche Kulturrat hat den Vorschlag von Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin begrüßt, bei der umstrittenen Besteuerung ausländischer Künstler in Deutschland eine "Bagatell-Grenze" einzuführen. Die jetzige Regelung mit dem generellen hohen Steuersatz von 25 Prozent habe sich als "Künstleraustausch-Verhinderungssteuer" erwiesen, betonte der Kulturrat: "Wir brauchen mehr, nicht weniger ausländische Künstler in Deutschland.

Ein Szenario, nicht allzufern in der Zukunft: Sie verspüren Hunger, werfen einen Blick in den Kühlschrank und wechseln angesichts der dort herrschenden Leere hinüber zum zentralen Haushaltscomputer. Sie wählen die Internetadresse Ihres Lieblingssupermarkts.

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