zum Hauptinhalt
Murat Kurnaz

Der ehemalige Guantanamo-Häftling Murat Kurnaz hat seine Erinnerungen an die jahrelange Gefangenschaft in einem Buch aufgearbeitet. Zum ersten Mal hat er dazu jetzt eine Lesung in Deutschland gehalten.

Tsvangirai

Nachdem Simbabwes Oppositionsführer Morgan Tsvangirai seine Teilnahme an der Stichwahl um das Präsidentenamt zurück gezogen hat, muss er offenbar um sein Leben bangen. Er floh zunächst in die niederländische Botschaft.

Der Atomstreit zwischen Iran und der internationalen Gemeinschaft spitzt sich weiter zu: Die Europäische Union hat ihre Sanktionen verschärft - und die Gelder der größten iranischen Bank auf Eis gelegt.

Im Internet sollen jahrelang persönliche Daten von Bürgern aus Einwohnermeldeämtern frei zugänglich gewesen sein. Bei einem Test fand ein Fernsehmagazin nicht nur Geburtstage und Religionszugehörigkeit heraus, sondern bekam auch gleich die Passfotos mitgeliefert.

Tarija

Die Bürger der reichen bolivianischen Region Tarija haben bei einem Referendum mit großer Mehrheit für eine weitgehende Autonomie vom Zentralstaat votiert. Präsident Evo Morales will die Abstimmung nicht gelten lassen.

In der Nacht auf Montag hat es im Norden des Libanons erneut Scharmützel zwischen Anhängern religiöser Gruppen gegeben. Bewohner der Stadt Tripoli suchten angesichts der heftigen Auseinandersetzungen in Kellern Zuflucht.

Wasser

Regierungen und Behörden müssen die Trinkwasserversorgung nachhaltig verbessern, sonst kommen in diesem Jahr 1,6 Millionen Menschen durch Krankheiten um, warnt die Weltgesundheitsorganisation. In Singapur beginnt am Dienstag eine internationale Wasserkonferenz.

Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden haben afrikanische Flüchtlinge am Sonntag einen Versuch unternommen, in die spanische Exklave Melilla einzudringen. Erst Samstagnacht waren etwa 70 Afrikaner von Marokko nach Melilla gelangt.

Im Iran muss eine Studentin fünf Jahre in Haft - sie kämpft für Frauenrechte. Die 21-Jährige unterstützte die "Eine-Millionen-Unterschriften"- Kampagne, die für eine rechtliche Gleichstellung von Männern und Frauen eintritt. Die Regierung scheint Angst vor einer "lila Revolution" zu haben.

Von Ruth Ciesinger

Tel Aviv/Gaza - Drei Tage nach Beginn der Waffenruhe im Gazastreifen hat Israel am Sonntag mehrere Übergänge für den Güterverkehr in das Palästinensergebiet geöffnet. An den Übergängen Sufa und Nachal Oz sowie teilweise auch Karni sei die Wareneinfuhr wieder aufgenommen worden, teilte ein Sprecher der zivilen Verbindungseinheit der israelischen Armee mit.

Therapeuten kritisieren den Umgang mit politisch Verfolgten aus der DDR: Zu den gesundheitlichen Folgen der Inhaftierung in der DDR forschen derzeit Wissenschaftler der Universität Leipzig.

Von Verena Friederike Hasel

Die frühere CSU-Rebellin Gabriele Pauli kehrt auf die politische Bühne zurück. Bei der Landtagswahl im September will sie als Direktkandidatin der Freien Wähler (FW) im Stimmkreis Nürnberg Nord und damit gegen Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) antreten.

Trotz Wirtschaftswachstums geht die Armut in Lateinamerika kaum zurück. Die "Hausbank Lateinamerikas" wirbt um verstärkte Kooperation mit Deutschland.

Von Michael Schmidt
Beck Landesparteitag

Die SPD-Führung hofft, dass aus den Debatten um Parteichef Beck und Kanzlerkandidatur kein Sommertheater wird. Auch Außenminister Steinmeier reagiert zunehmend unwirsch auf Fragen zu einem möglichen Putsch seiner Unterstützer.

Von Cordula Eubel
Helma Orosz

Die meisten bodenständigen Dresdner stehen hinter ihr. Dennoch hat Helma Orosz, die 55-jährige Christdemokratin, die am Sonntag mit 64 Prozent der Stimmen zur neuen Oberbürgermeisterin in Dresden gewählt wurde, äußerst unberechenbare Kontrahenten.

Von Matthias Schlegel
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })