Der simbabwische Oppositionschef Morgan Tsvangirai ist am Dienstag in der südafrikanischen Metropole Johannesburg beraubt worden.
Alle Artikel in „Politik“ vom 12.02.2008
Auch bei den US-Vorwahlen in Virginia, Maryland und in der Bundeshauptstadt Washington gilt Barack Obama als Favorit. Hillary Clinton hat die Abstimmungen dort abgeschrieben und setzt ganz auf Ohio und Texas. Die endgültige Entscheidung könnte erst auf dem Parteitag fallen.
Überfallen, weil er helfen wollte: In Somalia ist ein deutscher Mitarbeiter der Welthungerhilfe von einer bewaffneten Gruppe entführt worden. Das Auswärtige Amt ist bereits eingeschaltet.
Der Verfassungsschutz darf Scientology weiter mit nachrichtendienstlichen Mitteln überwachen. In der Begründung hieß es, Scientology verfolge Bestrebungen, die gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung gerichtet seien.
Verdi-Chef Frank Bsirske hat Warnstreiks "quer durch die Bundesrepublik" angekündigt. Betroffen seien von Donnerstag an Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Müllentsorgung, die allgemeine Verwaltung, Sparkassen und der Wasser- und Schifffahrtsverkehr.
Um 16 Uhr sollte das Ultimatum Russlands an die Ukraine auslaufen: Wenn das Nachbarland seine Schulden beim staatlichen Energiekonzern nicht begleiche, werde Russland den Gashahn zumindest ein Stück weit abdrehen. Es sollte bei dieser Drohung bleiben.
Unicef dementiert Berichte der Bild-Zeitung, wonach der ehemalige Geschäftsführer weiter bei der Hilfsorganisation tätig sein könnte. Die Vorstandssitzung am Mittwoch soll die Frage der Nachfolge klären.
Präsidentensohn Jean Sarkozy wird nun doch nicht als Kandidat für das Bürgermeisteramt in Neuilly ins Rennen geschickt. Die UMP unterstützt stattdessen einen parteifremden Unternehmer.
Bei Unicef brodelt die Gerüchteküche: Wird Anne Lütkes neue Vorstandsvorsitzende? Auch eine weitere Zusammenarbeit mit dem wegen Verschwendungsvorwürfen zurückgetretenen Geschäftsführer Dietrich Garlichs soll derzeit diskutiert werden - Unicef dementiert.
Robert Zollitsch gilt als engagiertes Organisationstalent. Der 69-Jährige setzt in Gesellschafts- und Kirchenfragen auf Konsens statt auf Konfrontation. In seiner Freizeit zieht es den neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz in die Berge.
Die Kritik am türkischen Ministerpräsidenten reißt nicht ab. Die Union warnt die Türkei vor Einmischung in die deutsche Innenpolitik und wirft Erdogan rückwärtsgewandtes Denken vor. Doch der Bundesausländerbeirat kontert.
Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch wird neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Die katholischen Oberhirten haben den 69-Jährigen am Dienstag in Würzburg zum Nachfolger des Mainzer Kardinals Karl Lehmann gewählt.
"Die Zeit drängt", sagte die Bundeskanzlerin ihrem Gast aus Israel im Kanzleramt. Die Chancen für eine Lösung des Konflikts mit den Palästinensern müssen jetzt genutzt werden. Israel wird den Kampf gegen den Terror energisch fortsetzen, antwortete Olmert.
Nach dem Putschversuch einer Rebellengruppe bleibt die Lage in Osttimor angespannt. Australien sendet rund 340 Soldaten und Polizeiangehörige in den südostasiatischen Kleinstaat - mit einer Spezialaufgabe.
Am Freitag tritt in Rheinland-Pfalz das Rauchverbot in Kraft. Doch die Glimmstengel dürfen nicht aus allen Schankräumen verbannt werden, meinen die Koblenzer Verfassungsrichter.
Die Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Zeitung sorgten vor zwei Jahren für hitzige Debatten und Proteste. Gegen einen der Zeichner liefen jetzt Vorbereitungen für einen Anschlag. Doch die Polizei kam dem zuvor.
Die Regierungsverhandlungen in Kenia gestalten sich weiter zäh. Dennoch ist Vermittler Annan zuversichtlich - um den Prozess zu beschleunigen, versucht es der ehemalige UN-Generalsekretär mit einem diplomatischen Kniff.
Zwei russische Kampfflugzeuge zischen im Tiefflug über einen US-Flugzeugträger hinweg. Was sich anhört wie eine Szene aus dem Kalten Krieg, hat sich am Wochenende ereignet. Es war offenbar nicht die einzige Provokation durch russische Militärjets.
Nach der CDU will jetzt auch die SPD das Kindergeld erhöhen. Der Stimmungsumschwung bei den Sozialdemokraten kommt plötzlich - rund zwei Wochen vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg.
Washington - Unter dem Eindruck mehrerer Vorwahlniederlagen hat Hillary Clinton ihre Wahlkampfmanagerin Patti Solis Doyle entlassen. Doyle ist eine langjährige Freundin und Vertraute der Clintons.
Berlin - Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) hat sich für einen Branchenmindestlohn in der Zeitarbeit ausgesprochen. „Das wäre ein ganz guter Fortschritt“, der zum guten Ruf der Zeitarbeit beitragen würde, sagte Scholz am Montag nach einem Treffen mit Vertretern der Branche und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).
Istanbul - Nach dem Parlamentsbeschluss zur Freigabe des Kopftuches an den Universitäten in der Türkei haben einige Hochschulen am Montag erstmals Studentinnen mit der islamischen Kopfbedeckung in die Hörsäle gelassen. Im nordwesttürkischen Kocaeli und im südtürkischen Adana durften junge Frauen mit Kopftüchern die Universitäten betreten, ohne von der Hochschulverwaltung gezwungen zu werden, die Tücher abzulegen.
Barack Obama gewinnt auch in Maine – und Hillary Clinton sucht wieder eine neue Strategie
Italien hat gerade die 61. Regierung und die kürzeste Legislaturperiode seiner Nachkriegsgeschichte hinter sich.
Katholische Bischöfe werfen EKD-Chef Huber Belastung der Ökumene vor
Berlin - Millionen Kolumbianer haben in den vergangenen Wochen für eine Freilassung aller Geiseln der linken Farc-Rebellen demonstriert. „Kolumbien bin ich“, „Keine Entführungen, keine Lügen, keine Toten und keine Farc mehr“, hieß es auf Transparenten.
Zweites Attentat auf den Premier / Täter offenbar Anführer der Militärrevolte vor zwei Jahren
Würzburg - Der scheidende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, hat am Montag in Würzburg auf Höhen und Tiefen seiner 21-jährigen Amtszeit zurückgeblickt. „Ich mag das Wort Bilanz nicht.
Im Verteidigungsministerium wird über die künftigen Kompetenzen des Afghanistan-Einsatzes gebrütet. Spätestens seit der Operation "Harekate Yolo II" im vergangenen Herbst ist klar: Das Bundeswehr-Mandat ist an seine Grenzen gestoßen.
Berlin - Intern stehen die Namen bereits, aber an diesem Dienstag beginnt das formelle Procedere: Die Koalitionsfraktionen bestimmen ihre je fünf Sachverständigen für den Deutschen Ethikrat. Drei weitere werden von den Oppositionsfraktionen ausgesucht.
Die sechs Männer sollen maßgeblich die Attentate vom 11. September 2001 vorbereitet haben