Mit hauchdünner Mehrheit haben die Serben Präsident Boris Tadic im Amt bestätigt und sich damit für einen pro-europäischen Kurs in der Außenpolitik entschieden. Sein ultranationalistischer Herausforderer gestand seine Niederlage ein.
Alle Artikel in „Politik“ vom 03.02.2008

Der Zweikampf um die demokratische Kandidatenkür wird immer spannender. In Umfragen liefern sich Hillary Clinton und Barack Obama vor dem "Super Tuesday" ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Die SPD steht nach einem Zeitungsbericht kurz davor, den Titel der größten deutschen Volkspartei an die CDU zu verlieren. Allein im vergangenen Jahr kehrten der Partei 22.000 Mitglieder den Rücken.
Wie in Down Under soll jetzt auch in Deutschland die Plastiktüte verboten werden - das fordert zumindest der Bremer Umweltsenator.
Vier Männer sollen in Magdeburg Ausländer in Straßenbahnen angegriffen haben. Die mutmaßlichen Täter sind einschlägig bekannt und waren bereits wegen Volksverhetzung aufgefallen.
Heute wird gewählt in Serbien. Die Abstimmung gilt als Entscheidung über den künftigen Kurs des Balkanstaates. Ob sich das Land künftig Richtung EU oder Richtung Russland wendet, könnte an wenigen zehntausend Stimmen hängen.
Mindestens elf Menschen sind bei einem Selbstmordanschlag in Sri Lankas Hauptstadt ums Leben gekommen. Es ist der dritte Anschlag innerhalb von zwei Tagen.
Ist die Bundeswehr für Afghanistan gut genug gerüstet? Nein, sagen Kritiker. Ist sie doch, sagt Franz Josef Jung. Der Verteidigungsminister wies Berichte über Ausrüstungsmängel zurück.

Es ist vorbei: Die ägyptischen Behörden haben die etwa zwölf Kilometer lange Grenze zum Gazastreifen wieder hermetisch abgeriegelt. Hunderttausende Palästinenser hatten sich seit dem 23. Januar in Ägypten mit Lebensmitteln eingedeckt.

Mitt Romney holt auf. Im Rennen um die republikanische US-Präsidentschaftskandidatur hat der Ex-Gouverneur zumindest einen kleinen Sieg errungen. Klarer Favorit bleibt allerdings John McCain.
Der brandenburgische Ministerpräsident warnt die SPD vor einer Linksfixierung. Seine Partei müsse auch für Wirtschaftskompetenz stehen. Über die Zunkunft der Linken macht er sich dagegen keine Illusion. Sie sei kein Phänomen auf Zeit und werde nicht von allein wieder verschwinden.
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zieht Lehren aus der Hessen-Wahl: Nach dem Desaster bei der Regierungsbildung in Hessen sollen in Zukunft keine Koalitionen mehr ausgeschlossen werden. Mehr "Bewegungsspielraum" sei nötig.
Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki will hart durchgreifen. Nach den blutigen Anschlägen in Bagdad, hat er eine Offensive gegen Terroristen im Nordirak angekündigt.
Politikwissenschaftler lehnt Forderung von Unions-Anhängern nach einem Mehrheitswahlrecht ab.
Die kanadische Regierung fordert mehr deutsches Engagement für Afghanistan - und knüpft daran die Zukunft der Nato. Es geht darum, dass neben kanadischen Truppen auch andere Länder länger im Süden des Landes bleiben.
Blair hält Abkommen in Nahost 2008 für möglich

Michael Naumann, SPD-Spitzenkandidat für die Bürgerschaftswahl in Hamburg, über seinen CDU-Gegner Ole von Beust, den Rolands Koch Wahlkampf und über seinen Umgang mit der Linken.
Simonis ist nicht länger Unicef-Vorsitzende
Nach dem Krawall im Wahlkampf sind in der hessischen CDU jetzt leise Töne gefragt. Koch will seiner Partei das Amt des Regierungschefs sichern - in einem Jamaika-Bündnis oder in einer großen Koalition. Die Partei sucht im Mikadospiel um die Regierungsbildung nach Orientierung.
Bis zuletzt setzte der FDP-Chef auf das Bündnis mit der CDU. Nun ist klar: Zur Macht reicht das nicht
Sollte Moskau seine Pläne zur Neuregelung der Internetgesetzgebung realisieren, droht Russland eine schärfere Internetzensur als China.
Die US-Vorwahlen sind spannend wie selten. Ein Modell für Deutschland sind sie nicht, sagen Experten