NPD-Parteichef Udo Voigt und zwei weitere seiner Spitzenfunktionäre sollen vor der Fußball-Weltmeisterschaft in einem "WM-Planer" gegen dunkelhäutige Spieler gehetzt haben. Der Spieler Owomoyela und der Deutsche Fußball-Bund stellten Strafanzeige - nur ein weiteres Verfahren gegen führende NPD-Mitglieder.
Alle Artikel in „Politik“ vom 21.02.2008
Kurt Becks Kursschwenk irritiert die eigenen Parteifreunde – Hamburger Wahlkämpfer fürchten einen Dämpfer für ihre Wähler.
In Belgrad und Bosnien-Herzegowina protestieren die Massen lautstark gegen die Unabhängigkeit der ehemaligen Provinz Kosovo.

Bei der Parlamentswahl am Montag hat die pakistanische Opposition einen deutlichen Sieg errungen - jetzt haben sich die siegreichen Parteien auf eine Koaliton verständigt. Die Bhutto-Partei PPP wird den Premierminister stellen. Unterdessen wurden Demonstrationen von Juristen gesprengt.
Männer, die an ihrer Vaterschaft zweifeln, haben künftig ein Recht auf Klärung der Abstammung, dürfen aber keine heimlichen Tests durchführen.

Barack Obama hat in den US-Vorwahlen auch die Gunst der Amerikaner im Ausland gewonnen. Für ihn stimmten 65 Prozent der Wähler, Hillary Clinton landete abgeschlagen auf dem zweiten Platz.

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes haben die Gewerkschaften ihre Warnstreiks erneut ausgeweitet. Betroffen sind vor allem Kindertagesstätten. Am Freitag soll es noch deutlich dicker kommen.
Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen mutmaßlich rassistischer Hetze im "WM-Planer" der NPD zur Fußballweltmeisterschaft 2006.
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat nach Informationen des Tagesspiegels im vergangenen Jahr mehr als 90 rechtsextreme Tonträger auf den Index gesetzt.
Im Streit um ein Anwesen im brandenburgischen Rauen hat die NPD nach Informationen des Tagesspiegels erneut eine Niederlage einstecken müssen.
Mehr als 200 Menschen starben, als im Oktober 2002 auf der Ferieninsel Bali zwei Sprengsätze explodierten. Jetzt ist der Leichnam des mutmaßlichen Bombenbauers offenbar auf den Philippinen entdeckt worden. Die offizielle Identifizierung steht aber noch aus.

Republikaner John McCain, der sich im Wahlkampf als "Mann der Moral" präsentiert, könnte eine angebliche Affäre mit einer Lobbyistin aus dem Jahr 2000 zum Verhängnis werden. Damals hätten Mitarbeiter die beiden förmlich mit Gewalt trennen müssen. McCain dementiert die Vorwürfe.

In München hat das traditionelle "Derblecken" auf dem Nockherberg begonnen. Diesmal im Fokus der Attacken zwischen Bier und Weißwurst: SPD-Chef Kurt Beck und Bayerns Finanzminister Erwin Huber.

Schlechte Nachricht zum 84. Geburtstag von Simbabwes autokratischem Präsidenten Robert Mugabe: Die Inflation in dem afrikanischen Land steigt auf ein unglaubliches Rekordniveau. Im Januar wurden Zehn-Millionen-Dollar-Scheine eingeführt.

In Spanien geht die Angst vor neuerlichen Anschlägen im Vorfeld der Palamentswahlen Anfang März um. Militär und Polizei sollen mit verstärkter Präsenz in den nächsten Wochen für Sicherheit sorgen.
Wer im Ausland entführt und dann mithilfe des Auswärtigen Amts aus der Geiselhaft befreit wird, muss möglicherweise tief in die Tasche greifen. Ein Hubschrauerflug in die Sicherheit kann dann über 10.000 Euro kosten.
Das reformorientierte "Netzwerk" in der SPD hält eine Wahl der hessischen SPD-Vorsitzenden Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin mit den Stimmen der Linkspartei nicht für vorstellbar.

Die Große Koalition hat sich auf eine Verschärfung des Waffenrechts verständigt: Wer künftig eine täuschend echt aussehende Pistole bei sich trägt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Auch das Führen von "gefährlichen Messern" soll verboten werden - Ausnahmen gibt es dennoch.

Streiks im öffentlichen Dienst haben den Betrieb in Kindertagesstätten in vielen Bundesländern lahm gelegt. Die Gewerkschaft lässt unterdessen die Muskeln spielen: Man sei für einen langen Streik gerüstet, heißt es bei der dbb Tarifunion.

Eine Rot-Grüne Minderheitenregierung unter Duldung der Linken in Hessen scheint eingetütet. Zwar will die SPD das nicht offiziell bestätigen, aber auch nicht dementieren. Union und FDP sind empört.
Seit dem Beginn der Finanzaffäre hat das Kinderhilfswerk Unicef rund sechs Millionen Euro an Spenden verloren. Das schlechte Image der Organisation wird zudem durch einen anderen Fakt weiter gefördert: Ex-Unicef-Geschäftsführer Dietrich Garlichs arbeitet offenbar noch immer in der Kölner Zentrale des Hilfswerks.

In Bayern geht es derzeit darum, ob Finanzminister Erwin Huber schon viel früher über die Verluste bei der landeseigenen BayernLB gewusst hat. Der CSU-Chef streitet das ab. Vor einem Untersuchungsausschuss habe er keine Angst, so Huber weiter.
Wer soll für die SPD als nächster Kanzlerkandidat ins Rennen gehen? Einer Forsa-Umfrage zufolge hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier hier klar die Nase vor SPD-Chef Kurt Beck. Doch gegen die Kanzlerin sehen beide Sozialdemokraten blass aus.

Umweltfreundliche Energiegewinnung als Jobmotor: Sigmar Gabriel hofft auf eine Verdoppelung der Arbeitsplätze in diesem Bereich. Auch am Ausbau der Biokraftstoffe will der Umweltminister festhalten - trotz der Kritik der Union.
Steuern hinterziehen, notfalls auf den letzten Drücker Selbstanzeige stellen und glimpflich davon kommen - bisher häufige Praxis. Doch in der Liechtensteiner Affäre könnte es anders kommen. Die Beweise sind offensichtlich erdrückend.
Brigadegeneral Dammjacob über Herausforderungen für seine Isaf-Truppe im Norden Afghanistans
Die Bundesanwaltschaft rechnet im Fall der Anfang September 2007 in Deutschland vereitelten Terroranschläge mit Anklagen frühestens im Herbst.
Sersh Sarkisjan, der bisherige Premier und vormalige Verteidigungsminister, wird neuer Präsident Armeniens. Er erhielt bei den Wahlen am Dienstag laut vorläufigem amtlichen Endergebnis rund 53 Prozent der Stimmen.
Der Siegeszug des Afroamerikaners Barack Obama im Präsidentschaftsrennen der Demokraten hält an. Nach seinem neunten und zehnten Vorwahlsieg in Folge in Wisconsin und seiner Heimat Hawaii wird es für die ursprüngliche Favoritin Hillary Clinton immer schwerer, ihn noch zu stoppen.
Moskau - Sersh Sarkisjan, der bisherige Premier und vormalige Verteidigungsminister, wird neuer Präsident Armeniens. Der als prorussisch geltende Regierungschef erhielt bei den Wahlen am Dienstag laut vorläufigem amtlichen Endergebnis rund 53 Prozent der Stimmen.
Keine drei Wochen nach dem Tod von neun Menschen bei dem verheerenden Wohnhausbrand von Ludwigshafen und den schweren Vorwürfen der Türkei gegen Deutschland berichten türkische Medien entsetzt von neuen Fällen mutmaßlicher ausländerfeindlicher Gewalt in der Bundesrepublik.
Die Regierung berichtet dem Geheimdienst-Kontrollgremium über die Rolle des BND in der Steuer-Affäre.
SPD dementiert, dass sich Ypsilanti mit Stimmen der Linken wählen lässt – und debattiert doch darüber