Ekin Deligöz (29) ist Grüne und Vize-Vorsitzende des Ausschusses für Familienpolitik im Bundestag. Armut ist längst nicht mehr nur ein Problem von Randgruppen, heißt es im Entwurf des Berichts.
Alle Artikel in „Kultur“ vom 17.04.2001
Berlin muss weiter auf die Unterzeichnung des Hauptstadtkulturvertrages warten. Noch gäbe es Abstimmungsbedarf mit dem Bundesfinanzministerium über die Frage der Immobilienübertragung, sagte ein Sprecher des Kulturstaatsministers dem Tagesspiegel.
Schwer zu sagen, wann zuletzt soviel Lärm um so leise Klänge gemacht wurde. Fest steht, dass es um kaum eine Musik soviel Aufhebens gibt wie um die konzentrierten, emotionalen und stillen Lieder von den Kings Of Convenience und Turin Brakes.
Zuletzt war er 1997 "zum letzten Mal" in Berlin. Nun vielleicht zum allerletzten Mal bringt der unvergleichliche Georg Kreisler seine Kabarattchansons zu Gehör.
Saskia Bos (48) ist eine der international renommiertesten Ausstellungsmacherinnen. In Deutschland gab die gebürtige Holländerin vor zwanzig Jahren als Assistentin der documenta 7 in Kassel ihr erstes Gastspiel.
In der Nähe der spanischen Biskaya-Küste, zehn Kilometer von seinem Geburtsort San Sebastian entfernt, hat Eduardo Chillida einen Landschaftspark für etwa vierzig Skulpturen aus allen Phasen seines Schaffens anlegen lassen: Chillida-leku (leku bedeutet Ort auf baskisch). Das kürzlich eröffnete Gelände, hügelig und teils bewaldet, ist bereits eine Attraktion für Kunst-Touristen.
Während die Bundesregierung für Deutschland einen Armuts- und Reichtumsbericht vorlegt, versuchen Menschen aus Afrika oder auch Osteuropa hierher zu gelangen - denn für sie ist Deutschland ein reiches Land. Armut ist also relativ und hängt davon ab, welche Maßstäbe angelegt werden.
Ihre Band hieß Silvie and the Awacs und hatte schon nach wenigen Auftritten einen Plattenvertrag. Doch die Musiker zerstritten sich, und aus der Sängerin Silvia Szymanski wurde erstmal eine Studentin, Babysitterin und Barkeeperin.
Seit dem Urteil des Verfassungsgerichts zur Pflegeversicherung steht das Thema auf der Tagesordnung: Wie weit müssen die Leistungen des Staates und aus den sozialen Sicherungssystemen Familien im Vergleich zu Kinderlosen entlasten und die Kosten für Kindererziehung ausgleichen?Spätestens seit dem 10.