Die neu erbaute Pinakothek der Moderne in München soll im Frühjahr 2002 mit einer zweijährigen Verspätung bezogen werden. Bei einer Begehung des imposanten Gebäudekomplexes im Herzen der bayerischen Hauptstadt sprach Innenminister Günther Beckstein (CSU) von einem "fortgeschrittenen Stadium der Bauarbeiten".
Alle Artikel in „Kultur“ vom 08.04.2001
Die Debatte ist so alt wie die Bundesrepublik, mit dem neuerlichen Anlauf für ein Land Berlin-Brandenburg wird sie wieder aufflammen: Neugliederung des Bundesgebiets heißt das durchaus stammtischtaugliche Thema. Zumal die nächsten Jahre zunehmend von einer Diskussion über die Reform des Föderalismus geprägt sein werden.
68er und Reflexion? Die jüngste Debatte über die 68er und die Spontis um Joschka Fischer geriet zu einem politischen Grabenkampf.
So richtig beliebt sind sie ja derzeit nicht, die Berliner Bäderbetriebe. Nichts als Negativ-schlagzeilen produzieren sie.
Feinstes Farbschemen- und Schatten-Puppenspiel erwartet Zuschauer -von 3 bis 99 Jahren - zwei Stücke in 55 Minuten. Dem bekannten "Wettlauf zwischen Hase und Igel" folgt die orientalische "Geschichte von Gockel, dem Hahn".
Karussells, Losbuden, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln. Natürlich, die Zeit der Frühlingsfeste rauscht im Sauseschritt heran.
Die Vertreter der 24 deutschen als Weltkulturerbe der Unesco anerkannten Stätten wollen eine eigene Geschäftsstelle in Quedlinburg gründen. Das teilte der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Welterbstätten, Horst Wadehn, in Bonn mit.
Wenn in Berlin-Mitte rostiger Stahl und rissige Holzlatten aufeinander treffen, liegt die Vermutung nahe, dass da eine alte Baracke übrig geblieben ist und die Abrissbirne nicht mehr lange auf sich warten lässt. Es kann aber auch anders sein.
Die Ehestifter sind wieder unterwegs. Berlin und Brandenburg sollten noch in diesem Jahrzehnt die Hochzeit wagen, erklärten Berlins Regierender Eberhard Diepgen (CDU) und der brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) am Wochenende in schönster Harmonie.
Jean Genet wünschte sich, dass seine "Zofen" von Männern gespielt werden. Diesem Wunsch ist Yoshi Oida nachgekommen.
"Ich habe den Falstaff zu schreiben begonnen, rein zum Zeitvertreib, ohne vorgefasste Gedanken, ohne Pläne; ich wiederhole, zum Zeitvertreib! Weiter nichts!
Nicht erst nach der Vereinigung von 1990, sondern schon seit der Bildung der Länder nach 1945 hat es Forderungen nach einer anderen Gliederung des Bundesgebiets gegeben. Schon der Parlamentarische Rat, der das Grundgesetz entwarf, sah Reformbedarf - nicht zuletzt wegen des teils willkürlichen Zuschnitts der Länder.