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Leonardo da Vincis "Mona Lisa" wird umgehängt: Die Publikumsattraktion des Pariser Louvre ist jetzt in der ersten Etage des Denon-Flügels gemeinsam mit Werken anderer italienischer Meister zu sehen. Der bisherige Ausstellungsraum der "Gioconda" wird geteilt und nach Plänen des Architekten Lorenzo Piqueras bis 2003 umgebaut: Es entsteht ein eigener, 200 Quadratmeter großer Raum für das Gemälde.

Zum Thema Online Spezial: Die Landowsky-Affäre Die CDU-Abgeordnetenhausfraktion tagte am vergangenen Dienstag zum letzten Mal vor der parlamentarischen Osterpause. Dabei kamen die Krise der Koalition und die Drohung der SPD, notfalls Neuwahlen vorzubereiten, nur am Rande zur Sprache.

Überraschungscoup an der Komischen Oper: Intendant Albert Kost stellte gestern Blanca Li als neue Chefchoreografin vor. "Hals über Kopf" ist die Spanierin als Nachfolgerin des nach Basel wechselnden Richard Wherlock unter Vertrag genommen worden.

Die Große Koalition, die seit 1991 Berlin regiert, ist in einer Krise, der schwersten seit ihrem Bestehen. Die Spendenaffäre des CDU-Fraktionschefs Klaus Landowsky, die Not leidende Bankgesellschaft und die Unlust der SPD, mit der CDU weiterzuregieren, sind die Ursache.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

Es kann erfolgreich Bilanz gezogen werden, zehn Jahre nach der Unterzeichnung des "Vertrages der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit". Lediglich das Problem der Rückgabe von Kulturgütern bereitet beiden Seiten noch Schwierigkeiten.

Nicht nur zwei Generationen, vielmehr zwei Kontinente saßen da einander im Künstlergespräch gegenüber: auf der einen Seite der Belgier Luc Tuymans (Jahrgang 1958), der mit seinen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion changierenden Gemälden nach Wegen sucht, tabuisierte Geschichte darzustellen, und auf der anderen der Amerikaner Alex Katz (Jahrgang 1927), dessen großformatige Porträts und Landschaften hingebungsvoll der Oberfläche huldigen. Doch was sich mancher Zuhörer als high noon gegensätzlicher Künstlertypen ausgemalt hatte, entwickelte sich statt dessen zum freundschaftlich-kollegialen Gespräch.

Von Nicola Kuhn

Wer "am Anfang und am Ende seines Lebens ein Fragezeichen setzt", könne dennoch Buddhist sein: So kommt Ole Nydahl jenen Skeptikern entgegen, die mit Reinkarnation nichts anfangen können, aber die Logik von Ursache und Wirkung erkennen. Freilich entbehrt "Lama Oles" Behauptung nicht einer gewissen Schlitzohrigkeit.

Endlich kriegt Berlin, was Hamburg und Köln schon lange haben: ein Comedy-Festival. Es heißt "Klub Komik", findet in der Bar jeder Vernunft statt (jeden ersten Montag im Monat, 19 und 22 Uhr) und verfolgt ein wagemutiges Konzept: Es schlägt die Brücke zwischen Comedy und Kabarett, zwischen Trash und Hochkultur.

Diskussionen über Sinn und Unsinn von Frauen-Film-Festivals findet Silke Johanna Räbiger nur noch langweilig. Trotzdem wird sie immer wieder mit ihnen konfrontiert - von potenziellen Sponsoren etwa oder anderen Geldgebern.

Von Silvia Hallensleben

Die "Kulturstadt", die der amerikanische Architekt Peter Eisenman nahe der nordspanischen Pilgerstadt Santiago de Compostela für 235 Millionen Mark baut, soll 2004 fertig sein. Auf dem 75 000 Quadratmeter großen Gelände sollen ein Museum für die Geschichte der Region Galicien, ein Zentrum für neue Technologien, ein Theater und eine Bibliothek entstehen.

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