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Mit diesem Film bewies David Lynch großen Mut. "Lost Highway" war ein riskantes Projekt - Lynchs Karriere geriet nach der missglückten Kino-Version von "Twin Peaks" ins Stocken; eine vierjährige Drehpause war die Folge.

Noch bevor sie richtig die Augen aufmachen können, werden Kinder heutzutage schon mit jener Sorte dummbräsiger Bilder bombardiert, die sie ihr Leben lang unfreiwillig begleiten werden: Grinsebacken und anderes Knuddelgetier. Der neueste Lieferant solcher Bilder ist ein Fernseh-Programm, das sich an die bisher vernachlässigte Altersgruppe der Drei- bis Fünfjährigen richtet, denen auch gleich ein Etikett verpasst wird: "Tweenies".

Von Silvia Hallensleben

Der letzte Klavierabend von Leon McCawley in Berlin bescherte zwei vergnügte Stunden: Vor allem von den sonnigen, feinsinnigen Haydn- und Beethoven-Interpretationen des 28-jährigen Briten und Gewinners des Wiener Beethoven-Wettbewerbs zeigte sich Tagesspiegel-Rezensent Jörg Königsdorf damals beeindruckt. Gut, dass auch diesmal viel Wiener Klassik auf dem Programm steht: Mozarts nette C-Dur-Sonate (KV 330) und Beethovens empfindsame Sturmsonate.

Die Medizinerin und Medienwissenschaftlerin Lydia Hartl wird neue Münchner Kulturreferentin und Nachfolgerin von Julian Nida-Rümelin (SPD), der Anfang des Jahres das Amt des Kultur-Staatsministers in der Bundesregierung übernommen hat. Hartl wurde gestern im Münchner Stadtrat mit der Stimmenmehrheit von SPD und Grünen für das Amt bestimmt.

Direkte Folgen: Nach der Havarie starben 28 Menschen sofort, die beim Unfallreaktor sehr hohen Strahlungsdosen ausgesetzt waren. Große Teile der Bevölkerung in der Nordukraine, dem südlichen Weißrußland und benachbarten Gebieten Russlands waren dem radioaktiven Fallout ausgesetzt.

Fünfzehn Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe herrscht noch immer Unklarheit über das wahre Ausmaß. Russische Medien gehen von mindestens 30 000 und maximal einer halben Million Opfern aus.

Von Elke Windisch

1989 wurde in Minsk die gemeinnützige Stiftung "Kinder von Tschernobyl" gegründet, weil in Weißrussland die meisten Menschen durch die radioaktive Wolke betroffen waren. Anfänglich wurden vor allem Erholungsfahrten nach Westeuropa für Kinder aus den verseuchten Gebieten in Belarus organisiert.

Ist Ihnen gestern etwas aufgefallen - eine launische Wendung des Schicksals, ein fragiles Zittern des Gleichgewichts? Denn gestern war Mittwoch, der Tag, um den sich die Arbeitstage der Woche gleich einem Mobile gruppieren.

Wieder einmal sorgt die Judikative in Deutschland für Politik, und es entsteht eine längst fällige öffentliche Debatte. Aufgrund zweier Urteile des Bundesverfassungsgerichts sind die Kinder als Renten- und Pflegeversicherungszahler von morgen zum Thema geworden.

Da, wo ich herkomme, gibt es kein elektrisches Licht. Wir schlafen in Höhlen, wir trinken Met aus Menschenschädeln und wenn es uns geschmeckt hat, rülpsen wir als Zeichen der Zustimmung über den Tisch.

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