Allmählich nimmt die geplante Bundeskulturstiftung Konturen an. 75 Millionen Mark sollen alljährlich aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt werden, um Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelins Lieblingsprojekt der Förderung der zeitgenössischen Künste auf den Weg zu bringen.
Alle Artikel in „Kultur“ vom 24.04.2001
Das Kirchenschiff und der Altar des größten evangelischen Gotteshauses von Dresden, der Kreuzkirche, sollen bis 2005 in neuem Glanz erstrahlen. Am 15.
Der Schatten Bachs ist lang und verdeckte lange Zeit fast alles, was an geistlicher Musik in Deutschland davor und daneben geschaffen wurde. Mittlerweile erinnern sich zum Glück immer mehr Interpreten an die unbekannteren Vorgänger und Zeitgenossen des Thomaskantors: Gerade hat Philippe Herreweghe eine CD mit Kantaten norddeutscher Barockkomponisten auf den Markt gebracht, jetzt nehmen sich Konrad Junghänels hervorragendes Vokalensemble Concerto Cölln und eine Hand voll barockbegeisterter Philharmoniker der Werke von Nikolaus Bruhns, Dietrich Buxtehude und Consorten an.
Neil Postman (70) ist Professor für Medienökologie an der New York University. Er gilt als "Kassandra der Informationsgesellschaft".
Enrico Matthies schüttelt den Kopf. Und der Tierinspektor vom Tierpark Berlin-Friedrichsfelde muss es wissen.
Am Dienstag haben uns Sonnenstrahlen geweckt. Es war warm.
Es gibt Leute, die hatten in den letzten Monaten sehr oft diesen Heißhunger auf Kohlenhydrate, auf Pasta, auf Kartoffeln oder auf Schokolade. Diesen Menschen fehlte etwas - Serotonin, eine Art Hormon für Glücksgefühle.
Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin (SPD) hat die Einsetzung einer Ethik-Kommission zur Klärung von Streitfragen bei der Rückgabe von Nazi-Raubkunst vorgeschlagen. Diese sollte als unparteiische Instanz Empfehlungen für die Rückgabe vor allem aus moralisch-historischen Gründen aussprechen, sagte Nida-Rümelin am Dienstag in Berlin.
"Die aktuelle deutschsprachige Poesie singt und klingt in einer Vielfalt und Formenfülle, dass es eine Freude ist - das Jahrbuch der Lyrik ist dafür eine verlässliche Stimmgabel": Wer wüsste dies besser als Christoph Buchwald, der seit mehr als zwei Dezennien die Gedichte namhafter und (noch) unbekannter Autoren zusammenstellt. Zusätzliche Impulse sind wechselnden Co-Editoren zu danken; zuletzt versicherte sich Buchwald der Mitarbeit von Adolf Endler.
Etwas vollmundig wird Herr Spin bereits mit Scott Walker und Frank Sinatra verglichen. Auf seinem Debütalbum "mal abwarten" gratwandert das Multitalent zwischen stilsicheren Carpenters-Coverversionen, gewagten Synthie-Chansons im Stile der vergessenen Düsseldorfer Kultband Trashmuseum und schlagernahem Liedgut, das textlich oft am purem Kitsch entlang schrammt.
Eine der weniger beachteten Auswirkungen der Krise am Neuen Markt sind die traumatisierten Buchhalterinnen. Erst wurde aus jeder kleinen Einzelfirma eine AG und jetzt zerfallen die ganzen Gesellschaften wieder in lauter GmbHs, KGs, GBRs oder in komplett neue Wortgemeinschaften.
Wir Deutschen sind nicht nur fleißig, sparsam und gastfreundlich, wir sind auch genügsam. Wir kommen ohne gutes Wetter, gutes Essen und gute Manieren aus, wir brauchen kein Tempolimit auf der Autobahn und keine Opposition im Bundestag.
Der Dirigent Giuseppe Sinopoli wird auch nach seinem unerwarteten Tod am vergangenen Freitag in der Musikwelt lebendig bleiben. Die Deutsche Grammophon kündigte an, in Kürze Sinopolis letzte Einspielungen mit "seinem" Orchester, der Dresdner Staatskapelle, herauszubringen, zwei Opern von Richard Strauss, "Ariadne auf Naxos" und "Friedenstag".
Es war schon ein herausragendes Ereignis, als das Filmmuseum Potsdam am 9. April 1981 zur Eröffnung einlud.