Die aktive Sterbehilfe, die unter bestimmten Bedingungen künftig in den Niederlanden gesetzlich erlaubt sein soll, steht in Deutschland unter Strafe. Das heißt allerdings nicht, dass Ärzte und Pflegepersonal nicht anders könnten und sollten, als in jedem Fall das Leben unheilbar kranker, sterbender Menschen unter Ausschöpfung aller technischen Möglichkeiten und um jeden Preis zu "verlängern", wie viele befürchten.
Alle Artikel in „Kultur“ vom 10.04.2001
Wir wissen noch nicht, welche Bilder von den brennenden Herden in Großbritannien bleiben werden. Wie empfinden es die Kinder der Farmer, wenn ihre Väter und Mütter das Vieh, das sie fütterten und aufzogen, nach einer hastigen Massenschlachtung auf gigantische Scheiterhaufen werfen?
Das niederländische Parlament hat am Dienstag das erste Euthanasiegesetz der Welt verabschiedet. In der Ersten Kammer stimmten 46 Senatoren für die Regierungsvorlage zur Regelung aktiver Sterbehilfe durch Ärzte, 28 dagegen.
Jordi Savall, 59, gilt seit über 25 Jahren als einer der wichtigsten Interpreten der Alten Musik. Savall studierte zunächst in seiner Heimatstadt Barcelona Violoncello, wandte sich aber bereits Mitte der sechziger jahre aber bald dem Gambenspiel zu und wurde 1973 zum Gambenprofessor an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel ernannt, einem der wichtigsten Zentren für die Wiederentdeckung barocker und vorbarocker Musik.
Was, wenn die Gesellschaft ein Haferbrei wäre? Wenn wir nicht alle einsame, trockene Haferflocken wären, sondern ein warmer, weicher Brei?
Franz Xaver Ohnesorgs Intendantenvertrag bei den Berliner Philharmonikern kann unterzeichnet werden. Der Berliner Senat billigte gestern die Berufung des bisherigen Direktors der Carnegie Hall.
Denkmalpflege hat in Sachsen eine ins frühe 19. Jahrhundert zurückreichende Tradition.
Kultur: Aktive Sterbehilfe: Sterbe-Tourismus: Deutsche Ärzte verlangen klare Regeln gegen Missbrauch
Zum Sterben über die Grenze: Seit das niederländische Parlament die Legalisierung aktiver Sterbehilfe beschlossen hat, wachsen in Deutschland die Bedenken: Schwerstkranke könnten durch die Neuregelung in den Niederlanden ihren Todeswunsch verwirklichen lassen. Sterbehilfe wird dort seit 1993 nicht mehr strafrechtlich verfolgt.
Obwohl Leo von Klenze (1784-1864) als bayerischer Hofarchitekt zu den bedeutendsten Baumeistern des 19. Jahrhunderts zählt, stand er lange im Schatten seines preußischen Kollegen Karl Friedrich Schinkel.
Das Bild des Abends bot zweifellos Christoph Stölzl: Vom reformatorischen Tagestrott noch etwas blass um die Nase, lehnte Berlins Kultursentor an der Rampe der Studiobühne, trank ein Bier - und freute sich. Kein mühseliges Repräsentieren im Smoking mit Bussi hier und Schatzi da, bloß witziges spritziges Musiktheater - wie man das von der Neuköllner Oper eben gewohnt ist.
Wenn nur das "Hallelujah" nicht wäre! Händels Mega-Hit sorgt immer noch dafür, dass seine übrigen Oratorien im Schatten des "Messias" stehen.
Das Urteil löste nicht nur in den Niederlanden Empörung und heftige Diskussionen aus: Ende Oktober hatte ein Haarlemer Gericht einen Arzt freigesprochen, der 1998 einem 86-jährigen gesunden, aber lebensmüden Mann bei der Selbsttötung geholfen hatte. Erstmals wurde damit auch der einfache Todeswunsch eines Patienten gerichtlich akzeptiert, der nicht an aussichtslosen körperlichen oder psychischen Krankheiten litt.
Hören oder sehen? Bei Joan Jonas ist meist die ganze Geschichte nicht auf einmal zu haben.