Der Kontrast war denkbar groß: eingerahmt von einem ebenso aufgeräumten wie eloquenten Beethoven und einem vor jugendlichem Glücksgefühl übersprudelnden Mendelssohn, erklang das bruchstückhafte, bisweilen beklemmend schweigsame Streichquartett eines Zeitgenossen, dem Leid und Tod beinahe die Sprache verschlagen haben. Das Vogler-Quartett spielte im Mittelteil seines Abends im Schauspielhaus mit einer außerordentlichen Zartheit und Konzentrationskraft das Streichquartett " .
Alle Artikel in „Kultur“ vom 22.04.2001
Die Bevölkerung Montenegros besteht zu 62 Prozent aus Montenegrinern, 14 Prozent Muslime, zehn Prozent Serben, 6,5 Prozent Albaner, zwei Prozent Kroaten und fünf Prozent Übrige. Es gibt 20 bis 30 Prozent Analphabeten.
Nach Prince klingt auch Raz Oharas Zweitling "The last Legend" noch, aber nicht mehr so funky, sondern eher folky, souly, bluesy. Akustisch jedenfalls und ziemlich altklug für einen noch so jungen Dänen in Berlin.
Das Pendel der baulichen Veränderungen, das der Bund in Berlin angestoßen hat, beschränkt seine Wirkung nicht allein auf die Mitte der Stadt. Besonders im Wohnungsbau dringt der Nachhall dieser architektonischen Entwicklung bis in die städtischen Randbereiche.
Im kollektiven Gedächtnis, Abteilung Feiern und Gedenken, herrscht Rangelei, seit die Kirche Konkurrenten bekommen hat. Nur hohe Feiertage haben ihre Stellung behaupten können, als arbeitsfreie Tage bleiben sie in guter Erinnerung.
Das Glück, kann sein, ist ein Kreisel, der auf seiner Spitze tanzend kreiselt. Der Kreisel wird abstürzen, der Moment des Glücks ist endlich.
Welche Bedeutung hat die Wahl? In der jugoslawischen Republik Montenegro waren am Sonntag rund 450 000 Wähler zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen.
Branko Lukovac ist Außenminister der jugoslawischen Teilrepublik Montenegro. Er gilt als überzeugter Verfechter einer Unabhängigkeit von Belgrad.
Der Westen bleibt skeptisch. Die Balkan-Kontaktgruppe, zu der auch Deutschland gehört, hatte bis zur gestrigen Wahl in Montenegro eine klare Forderung an Serbiens letzten Partner der Bundesrepublik Jugoslawien: Bleibt im Bund, geht nicht in die volle Unabhängigkeit.