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Das scheinbar Unvereinbare vereinen und in einem Programm komprimieren - vor dieser Aufgabe stand Grips-Theaterchef Volker Ludwig, als er beschloss, seinem Vater Eckart Hachfeld (gestorben 1994) eine Revue zu widmen. Erinnert wird an den - als "Amadeus" und "Carola Mohn" - dichtenden Stern-Kolumnisten, den Kabarettautor fürs Düsseldorfer Kom(m)ödchen und andere Institutionen, den Wolfgang-Neuss-Entdecker, Drehbuchschreiber und Schlagertexter.

Nach seiner Höllenfahrt löffelt Don Giovanni kalte Tomatensuppe, sechs Menschen singen dazu Vokalisen bei unbestimmbarer Orchesterbegleitung. So wird der Wüstling bestraft in "essen & sterben", einer Bearbeitung von Mozarts "Don Giovanni" an der Neuköllner Oper.

Von Uwe Friedrich

Die unbeugsamsten aller unbeugsamen Politrocker in der Stadt sind Atari Teenage Riot: Nieder mit jedem Schöner-Getue-als-ist! Und künstlerisch ähnlich unbeugsam, was die Überführung eigentlich überkommener Rockkonzepte in die neue Elektronik-Zeit angeht, ist die Band, die den Ataris am heutigen Abend unter dem Motto "Beat against Fascism" zur Seite steht: Surrogat.

Sie habe Angst vor der politischen Stimmung im Land, die sie zunehmend an ihren politischen Hoffnungen und Zielen nach 1945 zweifeln ließe. "Wozu waren wir eigentlich während des Dritten Reiches im Widerstand?

Von Ulrike Baureithel

Gerade das Besondere des Abends wirft ein trübes Licht auf den Konzertalltag: Beethovens erstes Klavierkonzert, diesmal nicht von einem Pianisten, sondern von einem Musiker gespielt. Stefan Litwin heißt er und macht bei seinem Auftritt mit dem Berliner Sinfonie-Orchester und Michael Gielen so gut wie alles anders als die aberhundert Klavierarbeiter, deren Beethoven-Darbietungen sich meist so gleichen wie ein Frack dem anderen.

Hexen, die für die heutige Walpurgisnacht noch eine hübsche Gruseltat aushecken wollen, können sich von "The Blair Witch Project" inspirieren lassen: Im Oktober 1994 suchten drei Filmstudenten in den Wäldern von Burkittesville, Maryland, nach der legendären Blair Witch. Die Filmer verschwanden - gefunden wurden nur ihre Videoaufnahmen.

Auch das ist Pop: die unzulässige Vereinfachung des Herrn Referenten Dirk von Lowtzow zu Dirk von Lotzow auf dem Einladungsflyer zur Buchpräsentation "Sound Signatures". Warum dann nicht gleich auch noch Jochen Benz (Bonz, Herausgeber), Mercedes Benz (Bunz, Foto, De:Bug), Heike Blümchen (Blümner, flora&fauna media)?

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