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Die deutschen Kommunen geben immer weniger Geld für Kultur aus. Das geht aus dem "Jahrbuch für Kulturpolitik" hervor, das Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin an diesem Donnerstag in Berlin vorstellte.

Da wollte der Bund der Steuerzahler mal wieder so richtig die Sozialneid-Trommel rühren. Von den in der Saison 1998/99 in Berlin verkauften 1,9 Millionen Theaterkarten, verkündeten die Jäger des verlorenen Staatsschatzes vollmundig, seien ein Drittel Freikarten gewesen!

Musterschüler arbeiten vor: Noch bevor Simon Rattle das Lernziel "Alte Musik" ausgab, hatten sich vereinzelte Philharmoniker auf die Reise in den Barock gemacht. Um den Cellisten Götz Teutsch gruppierte sich ein Ensemble, dass nicht einfach auf Darmsaiten loskratzte, sondern stilistische Nachhilfe von Experten in den Kammermusiksaal einlud.

Von Ulrich Amling

Die Stiftung "Pro Bochum" hat ihren mit 80 000 DM dotierten Dramatikerpreis wenige Tage nach seiner Auslobung zurück gezogen. Die Auszeichnung war "für einen bedeutenden noch lebenden und schaffenden" Theaterautor gedacht gewesen, der wesentlich zum Ansehen des Bochumer Schauspielhauses beigetragen haben sollte.

Wenn Jazzclubs so genannte "Allstar"-Gruppen ankündigen, bedeutet das paradoxerweise meist, dass keiner der Musiker ein echter Star ist. Also probt das A-Trane den Umkehrschluss: Kein Wort von "Allstar" und auf einmal drängt die Jazzprominenz auf die Bühne.

Von Johannes Voelz

Wo der Mann sein Geschlechtsteil hat, hat die Frau ihren Geldbeutel. Eine drastische Weise, das Spannungsverhältnis zwischen zwei Menschen zu veranschaulichen, hat sich der Regisseur der Berliner Marivaux-Inszenierung da einfallen lassen.

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