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Wolfgang Clement

Die SPD-Ortsvereine, die den Ausschluss von Ex-Wirtschaftsminister Clement betrieben haben, sind zum Kompromiss bereit: Clement darf bleiben, wenn er verspricht, nichts Parteischädigendes mehr zu sagen. Doch der Gescholtene will sich den Mund nicht verbieten lassen.

Was pakistanische Behörden schon vermuteten, hat Al Qaida nun bestätigt: Der Chemiewaffen-Experte des Terrornetzwerks Al-Masri ist tot. Sein Tod gilt als schwerer Verlust für die Schlagkraft der Terroristen.

Der Konflikt zwischen Georgien und der abtrünnigen Region Südossetien spitzt sich zu. Am Wochenende starben mehrere Menschen bei Schießereien. Tausende sind auf der Flucht. Die OSZE ist "tief besorgt".

McCain

Viel heiße Luft: John McCain wirft Barack Obama vor, er schwinge nur große Reden, ohne Taten folgen zu lassen. Unterdessen steigt die Spannung, wen die beiden Bewerber als Kandidaten für die Vizepräsidentschaft aufbieten werden.

Wolfgang Clement

Wolfgang Clement hat den ersten Schock über seinen möglichen Rauswurf aus der SPD überwunden. Der frühere Bundeswirtschaftsminister zeigt sich nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub gewohnt kämpferisch: Ein Parteiausschluss sei falsch und müsse aus der Welt, sagte er in mehreren Interviews. "Ich bin und bleibe Sozialdemokrat."

Die Union lässt nicht locker: Verschiedene Politiker erneuern ihre Forderung nach einer Steuerentlastung. Die Steuerprogression soll gesenkt und der Freibetrag erhöht werden. Gerade in schwierigen Zeiten müssten die Bürger entlastet werden, so die Argumentation.

Sollte der Wolfgang Clement tatsächlich von der SPD ausgeschlossen werden, muss der Ex-Superminister vermutlich parteilos bleiben. Bisher gibt es kein eindeutiges Aufnahmeangebot einer anderen im Bundestag vertretenen Partei. Der Kontrast zwischen seinen Ansichten und den anderen Parteiprogrammen schließt eine Zusammenarbeit bislang aus.

Nach den blutigsten Kämpfen seit Monaten zwischen Hamas und Fatah sind rund 150 Fatah-Anhänger nach Israel geflohen. Neun Menschen starben, mehr als 80 wurden verletzt. Die israelische Regierung will die Flüchtlinge zurück in den Gazastreifen bringen lassen.

In der Führung der Linken gibt es Differenzen darüber, wann die Partei ihren eigenen Kandidaten zur Wahl des Bundespräsidenten präsentieren soll. Während Parteichef Oskar Lafontaine möglichst schnell mit einem Kandidaten antreten will, wollen sein Co-Vorsitzender Lothar Bisky und Co-Fraktionschef Gregor Gysi die Entscheidung möglichst lange offen halten.

Von Cordula Eubel

Israels Vize-Regierungschef Schaul Mofas hat vor weiteren Fortschritten Irans bei seinem Atomprogramm gewarnt. Der Iran stehe vor einem "großen Durchbruch" in seinem Streben nach einer Atombombe, sagte Mofas in Washington.

Die afghanische Polizei hat im Norden des Landes offenbar unter Mitwirkung deutscher Soldaten des "Kommando Spezialkräfte" (KSK) ein großes Waffenlager ausgehoben. Das Versteck war getarnt und die Waffen vergraben.

In Somalia leben rund sieben Millionen Menschen, von denen mehr als 70 Prozent keinen Zugang zu Medikamenten noch sauberem Trinkwasser haben. Auf diese alarmierende Situation in dem ostafrikanischen Staat machte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in Berlin aufmerksam.

Der Fall Lea Sophie kostete den Schweriner Oberbürgermeister den Job – jetzt wird ein Nachfolger gesucht. Die besten Chancen haben unter den sieben Bewerbern zwei Landespolitiker, die den Zenit ihrer politischen Karriere bereits überschritten haben.

Von Andreas Frost
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