zum Hauptinhalt

Afrika-Experten fordern nach Medienberichten einen radikalen Kurswechsel in der Entwicklungshilfe. Der Vorwurf: Die deutsche Politik habe Afrikaner in eine Abhängigkeit von immer neuen Hilfszahlungen gezwungen und so auch Korruption gefördert.

Vier Tage nach dem tödlichen Anschlag auf die Bundeswehr in Afghanistan ist erneut eine deutsche Patrouille angegriffen worden - verletzt wurde glücklicherweise keiner der Soldaten. Dennoch wächst bei deutschen Politikern die Sorge, dass nach den tödlichen Schüssen auf Zivilisten die Gefahr für deutsche Soldaten größer wird.

Berlusconi

40 Jahre nach Ende der Kolonialzeit in Libyen hat der italienische Regierungschef in Zahlungen eingewilligt - und sich öffentlich "für die Schäden" entschuldigt. Fünf Milliarden US-Dollar gehen an das nordafrikanische Land. Berlusconi erhofft sich von der Geste wirtschaftliche Vorteile.

Es kann wieder geflogen werden: Die mehr als 5000 Demonstranten verlassen inzwischen den Flughafen der Touristenhochburg Phuket in Thailand. Die Proteste gegen den Ministerpräsidenten Samak Sundaravej halten dennoch an. Rund 15.000 Fluggäste saßen fest.

Lafontaine

Hessens Linke stimmt für Gespräche über eine rot-grüne Regierung in Hessen. Wegbereiter Oskar Lafontaine gibt die Richtung und die neue Leitschnur vor. Das Ziel ist klar: "Roland Koch muss weg".

Von Cordula Eubel

Nach dem Tod von Zivilisten in Kundus sucht die Bundeswehr offenbar Kontakt zu Familien der Opfer. Die Sorge ist groß, dass sich die Stimmung in der Bevölkerung nach dem Unglück gegen die Bundeswehr richten könnte.

Von
  • Ruth Ciesinger
  • Sarah Kramer
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })