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Thema

Schloss Sanssouci

Nach dem erneuten Scheitern eines Pflichteintritts für Park Sanssouci denkt die Schlösserstiftung nun darüber nach, wie sie die Erlöse aus dem freiwilligen Eintritt erhöhen kann. Und sie holt dafür die Studenten der School of Design Thinking des Hasso-Plattner-Instituts zu Hilfe.

Von Peer Straube

Das französische Figurenrondell mit Werken namhafter französischer Bildhauer umkreist die „Große Fontäne“ unterhalb von Schloss Sanssouci im Gartenparterre. Im Frühjahr wurde die aus denkmalpflegerischen Gründen notwendig gewordene Erneuerung der Statuen durch hochwertige Kopien nach langen Jahren abgeschlossen.

Überflogen von surrealen Vögeln. Gerhard Gabels „Großes Blech“.

Vielfache Wandlungen in seiner Malerei aus drei Jahrzehnten Die Galerie am Neuen Palais zeigt eine Retrospektive von Gerhard Gabel

Kinopremiere mit Peter Schweinhardt (Kursleiter), Melanie Wälde (Darstellerin) und Liz Fettback (Regie/v.r.).

„Geschichtsunterricht kann ganz schön trocken und langweilig sein“, gibt selbst Jürgen Luh, Historiker der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), zu. Um seinem Kurs die Epoche Friedrichs des Großen näher zu bringen, ließ Peter Schweinhardt, Lehrer am Babelsberger Filmgymnasium, die Schüler an einem Wettbewerb der SPSG teilnehmen.

IN BERLINArbeit, Alltag, Anarchie.Einem grobschlächtigen Azubi im Zoo, einem Langzeitarbeitslosen und prügelnden Anzugträgern kann man am Sonnabend begegnen – beim Kurzfilmprogramm „Shorts Attack“ ab 21 Uhr auf dem Badeschiff der Arena in Treptow, Eichenstraße 4 – das Motto ist „Helden der Arbeit“ und es geht um „Alltag und Anarchie“.

Der Zeichner Friedrich Wilhelm IV. in einer Ausstellung in den Römischen Bädern in Potsdam

Von Klaus Büstrin

Damit war zu rechnen: Die Schlösserstiftung kann sich mit ihrer Idee eines Pflichteintritts für den Park Sanssouci nicht durchsetzen. Zu groß ist der Widerstand in der brandenburgischen Staatskanzlei und dem Landesfinanzministerium, flankiert von Protesten der Stadtpolitik und von Bürgern.

Von Henri Kramer
Gratis-Erlebnis. Der Besuch im Park von Schloss Sanssouci soll weiter kostenlos bleiben. Freiwillig kann jeder aber einen Obolus entrichten. Foto: AFP

Potsdam - Besucher des Potsdamer Schlossparkes Sanssouci müssen auch künftig keinen Pflichteintritt zahlen. Diese Pläne der Preußischen Schlösserstiftung, die am Donnerstag im Stiftungsrat mit dem Bund, dem Land und Berlin als Träger beschlossen werden sollten, sind nach Tagesspiegel-Informationen vom Tisch.

Innenstadt - Mit einem Dreiecksgeschäft will sich die Stadtverwaltung das Grundstück des ehemaligen Intershops in der Schopenhauerstraße sichern. Das Areal, das der TLG Immobilien gehört und derzeit von einem Fahrradladen genutzt wird, soll als öffentliche Grünfläche gestaltet werden, damit die Sichtbeziehung vom Hauptweg durch den Park Sanssouci in Richtung Obelisk frei bleibt.

Ein Geschäft mit drei Beteiligten. Die Stadt, die Strabag und die TLG Immobilien.

Von Peer Straube

Ein Pflicht-Eintritt im Potsdamer Park Sanssouci stößt auf harsche Kritik. Die Preußische Schlösserstiftung verteidigt den Plan, der die klammen Kassen füllen soll.

Von
  • Thorsten Metzner
  • Henri Kramer
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