SPD-Linke wollen weg vom strikten Sparkurs – und wettern gegen eine „diffuse Reformdebatte“ in der Partei
Alle Tagesspiegel-Artikel vom 09.02.2003 – Seite 2
Betrifft: Die Mehrheit der Deutschen ist gegen einen IrakKrieg Die Haltung der Mehrheit von uns Deutschen zu Saddam Hussein ist schon mehr als erstaunlich. Die Enkel der Generation, die zunächst Hitler an die Macht und damit ein unendliches Leid über die Menschheit gebracht haben, sollten eigentlich wissen, dass verbrecherische Diktatoren nicht von innen und schon gar nicht durch diplomatische Verhandlungen entmachtet werden können.
(brö/uwe). Erfahrene Politiker und Gewerkschafter haben den Konfrontationskurs beim Bündnis für Arbeit kritisiert.
Foto: Rückeis / Montage: DP HINTER DEN LINDEN Liebes Dr.-Sommer-Team, ich wende mich in einer dringenden Angelegenheit an Sie.
Betrifft: USVerteidigungsminister Donald Rumsfeld vergleicht Deutschland mit Kuba und Libyen US-Verteidigungsminister Rumsfeld hat Deutschland mit Libyen und Kuba auf eine Stufe gestellt und in München lebende oder sich dort besuchsweise aufhaltende Amerikaner ausdrücklich vor erheblichen Gefahren durch Deutsche gewarnt. Wohl unbeabsichtigt, aber nicht minder eindrucksvoll riskiert er damit seine Glaubwürdigkeit im Hinblick auf seine Einschätzung der angeblichen Bedrohung durch den Irak: Denn wenn seine Bewertung des Irak nicht treffender ist diejenige Deutschlands, ist sie auch keinen Pfifferling wert.
Albas Basketballer gewinnen dennoch 84:69 gegen Gießen
Er könne es nicht ertragen, wenn ihm der Blick in die Weite genommen werde, sagt Günter Herlitz . Der Firmenpatriarch feiert heute mit seiner Familie in seiner Villa am Wörthersee seinen 90.
Irans Machthaber fürchten einen US-freundlichen Irak
Toppmöller nach Leverkusens 1:2 in Bochum vor dem Aus?
Der Schutzheilige der Liebenden ließ seinen Kopf im alten Rom
Das Getränk findet rauschenden Absatz – aber die Preise sinken
Herr Müller, wird der Flughafen gebaut? Auf jeden Fall.
Dichter müssen nicht durch Herbstlaub schreiten, und Büchersendungen müssen auch kein abgefilmtes Radio sein Die ARD-Sendung „Druckfrisch“ macht’s vor: So konsequent wurden literarische Themen noch nie visualisiert
Der Zeichner muss etwa da gestanden haben, wo sich heute die HumboldtUniversität befindet. Direkt in der Mitte des von ihm gewählten Bildausschnitts erhob sich das kurfürstliche Schloss (auf dem Stich markiert als A, B), zur Linken nur überragt vom Spitzturm der Nikolaikirche (I), zur Rechten von den Doppeltürmen des alten Doms (H).
Mit Lesbenspiel und Lolitamasche stürmt das russische Popduo t.A.T.u. Europas Charts – und zuhause warten ihre Freunde
Special Event: „Poem“ – eine Verfilmung von 19 Gedichten
Bisher hatten Kranke und Beitragszahler keine Lobby. Das soll sich ändern. Ulla Schmidt will für sie sogar einen Bundesbeauftragten
TAGESTIPP Edi ist einer, der sich nicht wehren kann. Vielleicht will er auch gar nicht.
Mit der Verpflichtung des Japaners Takahara und des Chinesen Shao tastet sich die Bundesliga an Asien heran
Profiboxer Ulrich scheitert schon vor der ersten Runde
Das Geheimnis um den ermordeten Bürgermeister: Nach fast 20 Jahren Krieg war Berlin-Cölln völlig auf den Hund gekommen. Mal hatte Wallenstein, mal Gustav II. Adolf die Doppelstadt ausgeplündert. Im Sommer 1637 war wieder die Pest ausgebrochen. Und nun auch noch das: Meuchelei im Rathaus.
Betrifft: „Kellerkinder“ vom 26. Januar 2003 „Berlin, die Stadt, von der der Naziterror ausgegangen war…“ beginnt Ihr Autor unzutreffend seine ansonsten dankenswerte Würdigung der Kriegsleiden der Berliner.
Betrifft: „Finanzen und Anlagen“ im Tagesspiegel vom 23. Januar 2003 Der Bericht über den europäischen Zinssteuerkompromiss lädt zur Steuerhinterziehung ein.
Rostock und Cottbus trennen sich 0:0
„Trenck“: Das Melodram über eine Liebe am Hof Friedrich II. ist der teuerste Historienfilm des deutschen Fernsehens
In der Affäre um den Cottbuser Generalsuperintendenten warten jetzt alle auf ein Wort des Bischofs
Die Reiseleiter des StudiosusProgramms „Reiseträume“ für Senioren ab 70 haben es nicht leicht: Bevor sie auf ihre älteren Mitmenschen losgelassen werden, müssen sie den „Age-Simulator“ überstülpen. Ein Anzug mit Bleigewichten, der Hör- und Sichtvermögen einschränkt, soll ihnen zeigen, wie sich ein alter Mensch fühlt.
Warum wir die bemannte Raumfahrt nicht brauchen
Betrifft: Das 40Jahre-Jubiläum des Elysée-Vertrages Unser Bundestagspräsident pflegt, das Wort „Brüderlichkeit“ politisch korrekt durch „Geschwisterlichkeit“ zu ersetzen. Wer Geschwister hat, wird an der Weisheit dieser Sprachregelung zweifeln.
Lange Staus – Lawine erfasst fünf Snowboarder
Die Diskussion um die Beutekunst hält an. Zum einen wird die Einrichtung einer sogenannten BeutekunstStiftung diskutiert.
Beim 4:2-Sieg über Schalke 04 treffen mit Preetz und Alves endlich wieder die Angreifer
Christiane Peitz über tote Tiere und die Deutsche Filmakademie Hallo, sieht mich jemand? Es ist nicht leicht, im Zirkus der Sensationen und Visionen Aufmerksamkeit zu erregen.
Jury sein ist hart: Tage im Dunkeln, wenig Schlaf und viele Termine. Die Schauspielerin Martina Gedeck ist in diesem Jahr dabei
Blumen sind noch immer das klassische Geschenk zum Valentinstag – weil sie leben. Sagen die Floristen.
BfA-Chef Kleiner: Lage der Rentenkassen ist „Besorgnis erregend“
Betrifft: Die Solidaritätserklärung von acht europäischen Staaten für Bush Das erste Opfer eines jeden Kriegs ist die Wahrheit. Der Prozess beginnt (bei beiden Parteien) mit einer gerichteten Informationspolitik.
Die Präsidentenwahl in Montenegro droht wieder zu scheitern
Am Fuße des Turms der Marienkirche steht ein so genanntes Sühnekreuz aus dem Mittelalter, das an eine Berliner Bluttat aus dem frühen 14. Jahrhundert erinnert.
Unter dem Titel „Zeit für einen Neuanfang“ unterbreiten Vertreter der SPDLinken Vorschläge für einen neuen Regierungskurs. Wir dokumentieren Auszüge: „Die extreme Niederlage unserer Partei bei den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen ist wesentlich durch massive Vertrauensverluste in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik begründet.
KANDIDATEN FÜR STRAFGERICHTSHOF GEWÄHLT
Betrifft: „Blair trifft Bush in Camp David“ vom 31. Januar 2003 Amerikas Kriegsmotiv ist und bleibt das Öl.
Sarrazin will die Etats dauerhaft um 200 Millionen Euro im Jahr senken. Die Präsidenten sind empört und befürchten dramatische Folgen
Warum Unions Trainer Votava die Torhüter im Wechsel spielen lässt
Niedersachsens künftiger Regierungschef über Geldnot und Clements Dusche
Alles ziemlich traurig. In „The Bookstore“ aus Marokko kehrt ein schweigsamer, fast verstummter Mann aus der Fremde wieder, weil seine große Liebe gestorben ist.
ALL THAT JAZZ Christian Broecking über eine neue Stimme und skeptische Töne Der völlig unerwartete Erfolg von Norah Jones rettete zwar das Traditionslabel Blue Note vor der hausinternen Abwicklung durch den Mutterkonzern EMI, schwemmte aber auch ein Überangebot von jungen neotradionalistischen Sängerinnen auf den Markt, die man nicht unbedingt vermissen würde. Vor einem Jahr trat Jones noch im New Yorker Musikclub Living Room vor 50 Leuten auf, jetzt sind von ihrem Blue Note Debüt „Come Away With Me“ schon über sechs Millionen CDs verkauft, das Album ist für acht Grammys nominiert.
Kaiserslautern gibt nicht auf und gewinnt 2:0 gegen Mönchengladbach