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Wie ist alles um uns herum  – Atome, Planeten, das Universum – entstanden? Warum  vergeht die Zeit in einem Raumschiff langsamer als auf der Erde? Was bringt der Teilchenbeschleuniger am Cern überhaupt noch, nachdem das Higgs-Boson endlich entdeckt wurde? Lesen Sie hier aktuelle Beiträge aus dem weiten Feld der Physik und Kosmologie.

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  • 29.05.2019 06:44 UhrEntscheidender Beweis vor 100 JahrenWie Einstein durch eine Sonnenfinsternis bestätigt wurde

    Vor genau 100 Jahren machte ein Himmelereignis Einstein zum berühmtesten Physiker aller Zeiten. Seitdem blicken wir anders auf Raum und Zeit. Von Otto Wöhrbach mehr

    Es sind die feinen Striche auf dem Foto der Sonnenfinsternis vom 29. Mai 1919, die Einsteins Theorie bestätigten.
  • 17.05.2019 12:55 UhrUrkilo bekommt neue BasisAb Montag ist das Kilogramm unveränderlich schwer

    Noch ist es wohl ein wenig unsicher, was uns die Waage anzeigt: Das maßgebliche Urkilo in Paris hat in 130 Jahren an Gewicht verloren. Damit ist nun Schluss. Von Ralf Nestler mehr

    Mit Kugeln aus Silizium-Kristall kann die Avogadro-Kontante exakt bestimmt werden, auf deren Grundlage das Kilogramm künftig bemessen wird. In dieser Apparatur wird die Einheit "weitergegeben", etwa um Waagen zu eichen.
  • 25.04.2019 19:45 UhrZerfall von Xenon-124Forscher beobachten "seltenstes Ereignis" der Welt

    Ein Forscherteam war auf der Suche nach der mysteriösen Dunklen Materie. Stattdessen machten sie eine rekordverdächtige Entdeckung. mehr

    Die Photodetektoren von Xenon1T. Welcher davon den langsamsten atomaren Zerfall aller Elemente beobachtete, ist nicht überliefert.
  • 11.04.2019 10:38 UhrBild von einem Schwarzen Loch„Wie der Eingang zur Hölle“

    UpdateMithilfe mehrerer Radioteleskope ist es gelungen, das Zentrum der Galaxie M 87 darzustellen. Das Bild ist eine Sensation. Und entspricht den Prognosen. Leider. Von Ralf Nestler mehr

    Smiley aus dem All: Die erste echte Aufnahme eines Schwarzen Lochs.
  • 09.04.2019 11:02 UhrSchwarze Löcher

    Schwarze Löcher lauern seit Milliarden von Jahren im Weltall. Sie sind die mächtigste bekannte Kraft im Universum. Ihr Gravitationsfeld ist so stark, dass ihnen nichts entkommt, nicht einmal Licht. Tatsächlich sind sie mit Materie vollgestopft, also sind sie nicht wirklich 'Löcher'.Es gibt mindestens zwei Arten von Schwarzen Löchern. Schwarze Löcher stellarer Masse bilden sich, wenn ein riesiger Stern - mehr als 10 mal so schwer wie unsere Sonne - in sich zusammenfällt.Forscher vermuten, dass es allein in unserer Galaxie, der Milchstraße, Millionen solcher schwarzer Löcher geben könnte.Sie wachsen, indem sie andere Sterne verschlingen oder mit anderen schwarzen Löchern verschmelzen, um zu einem supermassereichen schwarzen Loch zu werden - Millionen bis Milliarden Mal schwerer als die Sonne. Menschen können keine schwarzen Löcher sehen, aber wir können ihre Wirkung auf die Materie in ihrer Nähe beobachten. Wenn normale Sterne angesaugt werden, beschleunigen und erwärmen sie sich und geben Strahlen ab, die von Weltraumteleskopen erfasst werden. Schwarze Löcher stehen nicht nur für reine Zerstörungskraft. Wissenschaftler sagen, dass sie auch Materie ausstoßen und so neue Sterne und Sonnensysteme erzeugen können. mehr

    Schwarze Löcher
  • 12.03.2019 11:44 Uhr30 Jahre WWW - ein 'Monster außer Kontrolle'?

    In diesem unscheinbaren Büro in der Schweiz wurde vor 30 Jahren eine Erfindung gemacht, die das Leben der Menschheit revolutioniert hat: Der britische Forscher Tim Berners-Lee brütet damals am Kernforschungszentrum CERN bei Genf das World Wide Web aus. Im März 1989 präsentiert er Kollegen seine Idee von einer Datenübertragung mit universellem Standard, die einen weltweiten Austausch ermöglichen soll. Die Grundlage für das Web, wie wir es heute kennen. Der Nachfolger von Berners-Lee an der Spitze des Webentwicklungsteams am CERN schwärmt noch heute vom 'Vater des Webs'.O-Ton François Flückiger, Computer-Experte am CERN :'Er ist ein weltweit bekannter Experte für Dokumentenstruktur. Deswegen hat er die HTML-Technologie erfunden, die Technologie hinter den Websites. Außerdem ist er ein weltweit bekannter Experte für Telekommunikationsnetze. Deswegen hat er die Technologie erfunden, die den Austausch zwischen Websites ermöglicht, http. Beide - HTML und http - arbeiten perfekt zusammen, und zwar, weil sie demselben Hirn entstammen.'Heute ist das Web aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken - mit seinen guten, aber auch den schlechten Seiten.O-Ton François Flückiger, Informatiker:'Wenn wir heute sehen, dass Überzeugungen wichtiger sind als Wissen, wenn wir Cyber-Mobbing sehen, Fake News, die digitale Hysterisierung der Massen, die gefährlich ist für die Demokratie - dann fragt man sich schon, ob wir nicht ein Monster geschaffen haben, das mittlerweile völlig außer Kontrolle ist.'Berners-Lee hat mittlerweile eine Kampagne zur 'Rettung des Webs' gestartet. Er fordert das Recht auf Privatsphäre, sagt Trollen und dem Dark Web den Kampf an und hofft auf eine Entwicklung weg von Filterblasen. mehr

    30 Jahre WWW - ein 'Monster außer Kontrolle'?
  • 12.03.2019 10:07 Uhr30 Jahre WWW - ein 'Monster außer Kontrolle'?

    In diesem unscheinbaren Büro in der Schweiz wurde vor 30 Jahren eine Erfindung gemacht, die das Leben der Menschheit revolutioniert hat: Der britische Forscher Tim Berners-Lee brütet damals am Kernforschungszentrum CERN bei Genf das World Wide Web aus. Im März 1989 präsentiert er Kollegen seine Idee von einer Datenübertragung mit universellem Standard, die einen weltweiten Austausch ermöglichen soll. Die Grundlage für das Web, wie wir es heute kennen. Der Nachfolger von Berners-Lee an der Spitze des Webentwicklungsteams am CERN schwärmt noch heute vom 'Vater des Webs'.O-Ton François Flückiger, Computer-Experte am CERN :'Er ist ein weltweit bekannter Experte für Dokumentenstruktur. Deswegen hat er die HTML-Technologie erfunden, die Technologie hinter den Websites. Außerdem ist er ein weltweit bekannter Experte für Telekommunikationsnetze. Deswegen hat er die Technologie erfunden, die den Austausch zwischen Websites ermöglicht, http. Beide - HTML und http - arbeiten perfekt zusammen, und zwar, weil sie demselben Hirn entstammen.'Heute ist das Web aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken - mit seinen guten, aber auch den schlechten Seiten.O-Ton François Flückiger, Informatiker:'Wenn wir heute sehen, dass Überzeugungen wichtiger sind als Wissen, wenn wir Cyber-Mobbing sehen, Fake News, die digitale Hysterisierung der Massen, die gefährlich ist für die Demokratie - dann fragt man sich schon, ob wir nicht ein Monster geschaffen haben, das mittlerweile völlig außer Kontrolle ist.'Berners-Lee hat mittlerweile eine Kampagne zur 'Rettung des Webs' gestartet. Er fordert das Recht auf Privatsphäre, sagt Trollen und dem Dark Web den Kampf an und hofft auf eine Entwicklung weg von Filterblasen. mehr

    30 Jahre WWW - ein 'Monster außer Kontrolle'?
  • 07.03.2019 12:26 UhrKraft des WassersTropfen, die Pirouetten drehen

    Forscher lassen Wassertropfen nicht nur hüpfen, sondern versetzen sie dabei in Rotation. Sie wollen daraus Strom gewinnen. Von Ralf Nestler mehr

    Wie Tropfen fallen, kennt jeder. Dass sie nach dem Aufschlagen zurückhüpfen und sich dabei sogar Pirouetten drehen können, zeigen Forscher jetzt in Videos - und wollen das Entdeckte für die Energiegewinnung nutzen.
  • 01.03.2019 23:08 UhrRunde Sache Handy-Akkus aus Eierschalen

    Bislang braucht es für Akkus Graphit aus Bergwerken. Das ist nicht nachhaltig. Verkohlte Eierschalenreste könnten den Stoff womöglich ersetzen. Von Roland Knauer mehr

    Statt als Biomüll auf den Kompost zu wandern, könnten Eierschalen in einigen Jahren helfen, elektrischen Strom zu speichern.
  • 18.02.2019 21:41 UhrMikrowellen-EffektPhysiker finden Erklärung für Plasmablitze aus Weintrauben

    Im Internet war das Experiment schon lange ein Hit, wissenschaftlich allerdings rätselhaft. Jetzt haben Forscher die Lösung – auf die Form kommt es an. Von Florian Schumann mehr

    Eine Weintraube wird in der Mikrowelle erhitzt, ein Plasmablitz entsteht.
  • 17.02.2019 15:30 UhrMaterial-InnovationDie unvergleichliche Leichtigkeit des Gels

    Ein 'Aerogel', das extrem leicht ist und enorme Hitzeschwankungen aushält, könnte in Autos - und zum Bau sehr, sehr schneller Raumschiffe - eingesetzt werden. Von Sarah Reim mehr

    Ein Würfel aus dem neuen Aerogel liegt auf den Staubgefäßen einer Blume.
  • 25.01.2019 16:49 UhrPlanetenforschungSaturn hat seine Ringe erst seit Kurzem

    Cassini-Sonde enthüllt: Die schönen Scheiben hat sich Saturn erst vor ein paar Millionen Jahren zugelegt. Von Ralf Nestler mehr

    In astronomischen Dimensionen bekam Saturn seine Ringe erst "vor Kurzem". Und sie werden sich auch "bald" wieder auflösen, denn der Planet wird sie sich im Laufe der Zeit einverleiben.
  • 16.01.2019 16:05 UhrDem LHC soll der FCC folgenCern plant riesigen Teilchenbeschleuniger

    UpdateEin 100 Kilometer langer Teilchenbeschleuniger soll unter dem Genfer See entstehen - wenn die Europäische Organisation für Kernforschung das Geld aufbringt. Von Sarah Reim mehr

    Die Teilchen, die künftig in dem geplanten Future Circular Collider (FCC) kreisen sollen, werden fast die vierfache Strecke durch den Schweizer Untergrund zurücklegen müssen.
  • 13.01.2019 17:04 UhrElektronensynchrotron SesameBeschleunigung beim einzigen Beschleuniger im Nahen Osten

    Verfeindet, aber trotzdem gemeinsam forschen? Am Elektronenspeicherring „Sesame“ treffen Wissenschaftler aus Ländern wie Iran und Israel aufeinander. Ein Besuch Von Florian Schumann mehr

    Strahlefrau. Die ägyptische Biophysikerin Gihan Mohamed Kamel ist im jordanischen Teilchenbeschleuniger Sesame für die „Beamlines“ zuständig. Über diese Strahlrohre wird das Licht aus dem Beschleuniger auf die Untersuchungsobjekte gelenkt.
  • 08.01.2019 17:04 UhrNeue gesellschaftliche VielfaltBerliner Institut soll Folgen der Diversität erforschen

    Humboldt-Uni, Hertie School und Forschungsinstitute planen ein "Einstein Center for Population Diversity". Dahinter steht eine private Millionen-Spende. Von Amory Burchard mehr

    Auf einer Betonwand mit bunten Abdrücken von Kinderhänden ist ein Mann mit Kind auf dem Arm und an der Hand zu sehen.
  • 18.12.2018 14:41 UhrTochter von Stephen Hawking im InterviewLucy Hawking: "Mein Vater war undenkbar"

    Zu Weihnachten wollte Stephen Hawking immer Gans statt Truthahn. Seine Tochter Lucy über das erste Fest ohne ihn, Schachspielen und ein Feuerwerk in Cambridge. Von Deike Diening mehr

    Der Vermittler. Stephen Hawking versuchte immer, an die Welt seiner Leser anzuknüpfen.

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