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Die Arbeit am Projekt Europa ist weiterhin und auf lange Sicht sehr notwendig. Wer sich die jüngsten unsäglichen Äußerungen von Politikern zu Gemüte führt, blickt in eine europäische Seele mit dunklen Stellen.

Ist erfrischend kühl, bestimmt zehn Grad weniger als draußen“, freut sich Alexandra Nicoloff aus dem französischen Toulouse. Sie steht im Pinguinhaus, über denVögeln hinter der Scheibe schneit’s.

Die Ausstellung „Beutestücke“ im Deutsch-Russischen Museum zeigt das Martyrium der Kriegsgefangenen

Von Jens Mühling

Betrifft: „Rentner bekommen weniger als eingezahlt“ vom 13. Juli 2003 In der aktuellen Diskussion über die gesetzliche Rentenversicherung spielen nicht nur die absoluten Höhen der Renten eine Rolle, vielmehr wird in letzter Zeit verstärkt auch die Frage gestellt, ob sich die Beitragszahlungen zur gesetzlichen Rentenversicherung gelohnt haben.

Betrifft: „Unfallrisiko“ vom 6. Juli 2003 Der Autor schreibt: „Statistisch gesehen ist das Unfallrisiko auf dem Rad deutlich höher als im Auto oder zu Fuß.

Hugo Boss im Postbahnhof. Abschlussarbeiten des FHTWStudiengangs Bekleidungsgestaltung.

Der FC Twente Enschede lockt deutsche Jugendliche an und bildet sie aus – manchmal für die Bundesliga

Von Stefan Hermanns

Wieder ist Jan Ullrich schneller als Lance Armstrong, der das Gelbe Trikot nur knapp verteidigen kann

Wenn der Beduine friert, schwitzt der Eskimo längst. Irgendwo in der Mitte liegen die Berliner und ihre Gäste. Momentan stöhnen alle über die Hitze, doch eines ist für jeden anders: die ideale Wohlfühltemperatur

Vermutlich hat eine weggeworfene Kippe den Schwelbrand an einer Schwelle im UBahn-Tunnel der Linie U 6 verursacht, der am Freitagabend zu einer Unterbrechung des Verkehrs zwischen Hallesches Tor und Mehringdamm geführt hatte. Die Suche nach zwei Mädchen im Tunnel, die eine Frau gesehen haben wollte, war erfolglos.

Betrifft: „Die Musterjuden“ vom 13. Juli 2003 Herr Rafael Seligmann behauptet in seinem Artikel, dass die deutsche Gesellschaft zerstritten und von Selbsthass, Komplexen, Minderwertigkeits plus Schuldgefühlen geplagt sei und führt weiter aus, dass es den Deutschen, selbst den Nachgeborenen, nicht gelingen will, sich aus dem Ghetto von eigenen Schuldgefühlen und jüdischen Anschuldigungen zu befreien.

Der Machtkampf erinnert an das Gehabe einstiger PolitbüroMitglieder im Osten. Während die Basis um Jobs bangt, schachert die Nomenklatura um Posten.

ALL THAT JAZZ Christian Broecking über Musiker, die respektiert werden wollen Respekt ist ein knappes Gut. Man wird nicht beleidigt, aber man wird auch nicht beachtet, man wird nicht als ein Mensch angesehen, dessen Anwesenheit etwas zählt, schreibt Richard Sennett in seiner Studie „Respekt im Zeitalter der Ungleichheit“.

Betrifft: Die Wähler in Italien Als mich Freunde aus Eisleben anriefen und mir ihre Angst mitteilten, Berlusconi könnte ein neuer Mussolini werden, beschloss ich, deutsche Politiker und Journalisten zu fragen, ob ihre Äußerungen so viel besser durchdacht sind, als die von manchen italienischen Politikern. Ich bin Italienerin und fühle mich verletzt, dass die Mehrheit meiner Landsleute hier für Idioten gehalten wird, weil sie angeblich einen Paten, einen gefährlichen Kriminellen, einen aufgeblasenen pagliaccio (Clown) gewählt haben.

Seit einem Jahr ist Harald Wolf Wirtschaftssenator. So bekannt wie sein Vorgänger Gysi ist er noch lange nicht – dafür ist der PDS-Politiker zunehmend erfolgreich

Von Christian Tretbar

Ohne die drei Streifen auf TShirt, Hose und Tasche ging in den 70ern kaum jemand zum Sport. Auch Mittelfeldstürmer Günter Netzer schmiss bei der Weltmeisterschaft 1974 Turnschuhe und Trikot in die Adidas- Mannschaftstasche der deutschen Nationalelf.

Einbußen treffen in allen Bundesländern nicht nur die aktiven Beamten; den Pensionären drohen sogar noch tiefere Einschnitte – zumindest teilweise. So sollen in NordrheinWestfalen, wo das Kabinett noch „intensiv berät“, alle Pensionäre unabhängig vom erreichten Dienstrang beim Weihnachtsgeld nur noch 50 Prozent erhalten.

Eine Ausstellung im Schloss Sacrow bei Potsdam stellt sich der Macht der Räume

Von Michael Zajonz

Die Steuerreform soll Konsum und Konjunktur ankurbeln, doch Ökonomen zweifeln am erhofften Wachstumsschub

Von Carsten Brönstrup

VON TAG ZU TAG Holger Wild fühlt sich von einem Parasiten geschmeichelt Wir in der Wolle gefärbten Hauptstädter vernehmen es ja immer gerne, wenn unser Riesenstädtchen – außer eben Hauptstadt zu sein – auch noch zur Hauptstadt zahlreicher anderer Phänomene geadelt wird. Gerne hören wir, auch in der Hauptstadt der Mode zu leben, der Hauptstadt der Dönerbuden, der Straßenfeste – ja, sogar die Hauptstadt der Organisierten Kriminalität oder des verworrenen Schienenersatzverkehrs zu sein, muss uns erst mal einer nachmachen.

Betrifft: Das Titelbild vom 11. Juli 2003 Die Veröffentlichung einer Fotostrecke, welche den Mord an einem Polizisten in Moskau zeigt, halte ich für grausam, geschmack und stillos.

Betrifft: „SPD blockiert: Reuter wird kein Ehrenbürger“ vom 17. Juli 2003 Mit Bestürzung und Kopfschütteln las ich, dass die jetzige Berliner Regierungskoalition nicht bereit sei, Ernst Reuter die Ehrenbürgerschaft posthum zu verleihen – und dies ausgerechnet kurz vor dem 50.

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